Kliniken und Behandlungszentren

Orthopädie und Traumatologie
Prof. Dr. med. Marcel Jakob

Kennzahlen

2016 2015
Stationäre Fälle 3'127 2'942
Stationäre Operationen 3'720 3'336
Ambulante Patienten (Kontakte) 32'305 30'843
Ambulante Operationen (Prozeduren) 294 494
Tarmedpunkte (teilstationär & ambulant) 5'750'000 5'800'000
Beurteilung der medizinischen Qualität als «ausgezeichnet» und «gut» (stationäre Patienten) 97.5% 94.1%
Beurteilung der medizinischen Qualität als «überragend» und «sehr gut» (ambulante Patienten) 78.2% 81.7%

Highlights 2016

Nach fast zwei Jahren interimistischer Führung der Orthopädie und Traumatologie haben sich die beiden Kliniken sowohl in den klinischen Tätigkeiten als auch in der Forschung durch die enge Zusammenarbeit äusserst erfolgreich entwickelt. Über den Erwartungen lagen nicht nur die Fallzahlen, sondern auch die Anzahl der Patienten mit komplexen Problemen am Bewegungsapparat, was unsere Rolle als universitäres Zentrum für die Region unterstreicht.

In der Forschung konnte seit vielen Jahren erstmals wieder ein orthopädisches Biomechanik-Projekt gestartet werden, welches durch den Schweizerischen Nationalfonds gefördert wird. In der regenerativen Gewebezüchtung ist ein Durchbruch in der Knorpel- und Stammzellenforschung gelungen. Es ist uns weltweit erstmals möglich gewesen, reifen Gelenksknorpel im Labor zu züchten und bei Patienten mit Knorpeldefekten erfolgreich einzusetzen. Auch im Bereich des Knochenersatzes wurden bei einer weltweit ersten Untersuchung bei Patienten Fettstammzellen erfolgreich eingesetzt um Knochendefekte aufzufüllen. Diese Forschung ist ein Meilenstein in der erfolgreichen Anwendung von gezüchteten Geweben im Bewegungsapparat.

Aufgrund dieser erfolgreichen Entwicklungen durch die enge Zusammenarbeit beider Kliniken hat sich der Verwaltungsrat im April 2016 entschieden, die beiden Kliniken definitiv zusammenzulegen und als eine Klinik Orthopädie und Traumatologie weiterzuführen. Dies ermöglicht es uns, mit Spezialistenteams aus Organexperten und Traumatologen für unsere elektiven und Notfallpatienten das ganze Spektrum der Bewegungsapparat-Chirurgie auf universitärem Niveau rund um die Uhr anbieten zu können. Damit wird die weitere universitäre Entwicklung des Faches durch die innovativen Forschungsprojekte gesichert und lässt uns auch in Zukunft in der Schweiz und über die Grenzen hinaus einen Spitzenplatz einnehmen.

Die vorgesehene Spital-Fusion mit dem Kantonsspital Baselland in den nächsten Jahren unter Nutzung der Synergien wird die Zentrumsfunktion im Bewegungsapparat und dessen Weiterentwicklung in Lehre, Weiterbildung und Forschung weiter stärken.

Ausgewählte Publikationen