Kliniken und Behandlungszentren

Therapien
Guido Perrot

Kennzahlen

2016 2015
Stationäre Fälle 11'558 10'770
Ambulante Patienten (Kontakte, Fälle) 4'601 4'959
Physio-/Ergo-/Logo-Punkte (teilstationär & ambulant) 3'155'585 3'241'283
Beurteilung der medizinischen Qualität als «überragend & sehr gut» (ambulante Patienten) 86.9% 85.3%

Die Therapien unterstützen die fallführenden Kliniken des Universitätsspitals Basel in der laufenden stationären Behandlung und tragen dazu bei, eine raschere Genesung und Senkung der stationären Aufenthaltsdauer zu ermöglichen sowie Einschränkungen der Mobilität durch lange Liegezeiten zu vermeiden. Der Leistungsauftrag der Therapien fokussiert auf das stationäre Geschäft und auf ambulante Leistungen auf universitärem Niveau.

Highlights 2016

  • Die neue Strategie in den Therapien, welche sich an strategischen Schwerpunkten des Universitätsspitals Basel orientiert, ist erfolgreich umgesetzt worden (neues Leistungsangebot, neue Organisations- und Führungsstruktur, bauliche Anpassungen).
  • Das umfassende Leistungsangebot der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie wird sowohl von stationären wie ambulanten Patienten genutzt, wobei der stationäre Anteil mit 65.4% der erbrachten Taxpunkte klar dominiert. Die Taxpunkte der Therapien insgesamt sind um 3.8% gestiegen.
  • Die strategisch bedingte Verschiebung vom ambulanten zum stationären Geschäft wird bestätigt: Die stationären Fälle nahmen um 7.4% zu und die ambulanten Fälle reduzierten sich um 7.2%, während die Taxpunkte sich nur um 2.3% reduzierten. 
  • Die Physiotherapie steigerte die erbrachten Taxpunkte um 4.3%. Das stationäre Wachstum steigerte sich um 7.0% Taxpunkte, während die ambulanten Taxpunkte um 1.4% zurückgingen.
  • Die Ergotherapie erbrachte eine Steigerung von 2.9%. Das stationäre Wachstum steigerte sich um 16.1% Taxpunkte, während die ambulanten Taxpunkte um 2.9% zurückgingen.
  • Die Logopädie weist eine Fallzunahme von insgesamt 0.3% aus. Das stationäre Wachstum steigerte sich um 3.4% Taxpunkte, während die Ambulanten Taxpunkte um 25% zurückgingen.
  • Die ambulanten tagesklinischen Fälle (AGUK-U) erfuhren eine Abnahme von 96 Fällen.

Ausblick 2017

  • Im ersten Quartal 2017 wird die Auftragserfassung «papierlos» erfolgen. In den folgenden Monaten sollen sämtliche Assessments, Befunde und Berichte im Unispital Basel (ISMED) elektronisch zur Verfügung stehen und alle erfassten Patientendaten im Hydmedia archiviert werden.
  • Die wissenschaftliche Ausrichtung in den Therapieberufen (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) soll mit einer Stelle für Praxisentwicklung und Therapieexperten verstärkt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Biomechanischen Labor Basel und den Fachhochschulen (Bern, Winterthur) wird ausgebaut.
  • Im Anschluss an die baulichen Anpassungen wird das Lean Management in den Therapiebereichen etabliert.
  • Die Konzeptentwicklung zur Einführung von «better in-better out» in Akutspitälern wird in Zusammenarbeit mit dem Inselspital Bern, Kantonsspital Winterthur und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften weiterhin vorangetrieben.
  • Die Therapien arbeiten mit an einem interprofessionellen Projekt zur Mobilitätsförderung unserer Patientinnen und Patienten im Akutspital. 

Ausgewählte Publikationen

  • Suter P, Hemelaers L, Witte U, von Felten S, Benkler K, Geiger M, et al. Zehn Jahre nach Einführung des evidenzbasierten Arbeitens in den Therapien des Universitätsspitals Basel Befragung der Therapeuten zu Förderfaktoren und Barrieren. ergoscience. 2016;11(1):31-36.
  • G. Perrot, Rückenkarten, Nationaler physioswiss-Congress in Basel 2016.
  • Hemelaers L.18. Jahreskongress Schweizerische Gesellschaft für Handrehabilitation. Das Erstellen eines Standard-Assessments nach Beugesehnenverletzungen: eine Zusammenarbeit mit Universitätsspitälern Zürich und Bern 1. Follow up.
  • Moppert C. Handtherapeutische Nachbehandlung nach Handreplantation – ein Fallbeispiel. 18. Jahreskongress Schweizerische Gesellschaft für Handrehabilitation 24./25.November 2016.
  • Hemelaers L., van de Ven-Stevens LA, Graff MJ, Selles RW, Schreuders TA, van der Linde H, Spauwen PH, et al. Instruments for assessment of impairments and activity limitations in patients with hand conditions: A European Delphi study. Journal of rehabilitation medicine. 2016;47(10):948-56.