Kliniken und Behandlungszentren
Leistungsbericht 2018

Psychosomatik
Prof. Rainer Schäfert

Kennzahlen

2018 2017
Stationäre Patienten (Fälle) 1'111 1'358
Stationäre Patienten (Kontakte) 2'070 3'425
Ambulante Patienten (Fälle) 1'334 1'201
Ambulante Patienten (Kontakte) 4'946 5'059
Gesamtzahl Patienten (Kontakte) 7'016 8'484
Tarmedpunkte (teilstationär & ambulant) 879'000 925'000
Beurteilung der medizinischen Qualität als «ausgezeichnet & gut» (ambulante Patientinnen und Patienten) 82.4% 90%

Bemerkung: Wie in den Vorjahren sind bei den angegebenen Kennzahlen die Patientinnen und Patienten der Medizinischen Kommunikation und der Palliative Care mit eingeschlossen. Für die Palliative Care wird zusätzlich ein separater Leistungs-/Jahresbericht erstellt.

Ambulante Patientinnen und Patienten (Fälle)

1'334
2018
1'201
2017

Highlights 2018

Nach Stellenantritt von Prof. Schäfert als Chefarzt der Psychosomatik am Universitätsspital Basel und als struktureller Professor für Psychosomatik an der Universität Basel zum 1. Februar 2017 ist das Team der Psychosomatik ein in der Entwicklungsphase befindliches junges Team.
 

Fallentwicklung

  • Die Zahlen zur Fallentwicklung konnten trotz offener Arztstellen bis Mitte Juli 2018 weitgehend stabil gehalten werden; während ein moderater Rückgang stationärer Konsile zu verzeichnen war, stieg die Zahl der ambulanten Fälle leicht an. Die Zahl der Kontakte pro Fall ging sowohl im stationären Konsil-/Liaison-Bereich (2018: 1,9 / 2017: 2,5) als auch im Ambulanz-Bereich zurück (2018: 3,7 / 2017: 4,2). Bei den Tax-Punkten konnte die Tarif-Anpassung im Tarmed zum 1. Januar 2018 nur zum Teil aufgefangen werden.
     

Organisatorische/Personelle Entwicklung

  • Zum 1. Januar 2018 wurde Dr. Roger Moser-Starck zum Stv. Oberarzt befördert; er reduzierte seine Stelle am USB auf 50% und ist zusätzlich am Bethesda-Spital Basel in der Schmerzmedizin als Oberarzt tätig.
  • Theresa Tondorf wurde nach Auslaufen ihres Vertrages aus dem Kernbereich Psychosomatik verabschiedet und wechselte in den Bereich Medizinische Kommunikation, wo sie in der klinischen Forschung für ein Jahr als Postdoc tätig war.
  • Zum 15. Juli 2018 konnte die noch offene Stelle im ärztlichen Bereich durch Dr. Lena Lambrecht-Walzinger besetzt werden; sie befindet sich im Abschluss ihrer Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.
  • Die leitende Psychologin Dr. phil. Brigitta Wössmer wurde im Rahmen einer Abschiedsveranstaltung am 12. Juni 2018 zum 31. Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Die Abschiedsveranstaltung griff das Thema existenzieller Belastungen und sinnzentrierter Interventionen bei Krebspatientinnen und -patienten auf, wozu Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf (Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie am Universitätsklinikum Leipzig) einen öffentlichen Vortrag hielt und einen internen Workshop anbot. Die Nachfolge von Dr. Wössmer als neue Leitende Psychologin der Psychosomatik übernahm am 1. August 2018 Dr. phil. Diana Zwahlen.
  • Die MBSR-Trainerin Ingeborg Moesching wurde zum 31. Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Die MBSR-Kurse wurden neu organisiert und fortgeführt; sie werden neu durch lic. phil. Thomas Kern, einen niedergelassenen psychologischen Psychotherapeuten aus Basel, geleitet.
  • Dr. Sylvie Schuster wurde als Oberärztin verabschiedet; sie hatte den Bereich Diversity Management aufgebaut und die zugehörige Sprechstunde durchgeführt, welche eingestellt wurde.
  • Folgende weitere Stellenanpassungen wurden vorgenommen: Dr. Marcel Delahaye reduzierte seine Stelle von 80% auf 70%; die Stelle von Anja Waldmeier wurde entfristet von 60% auf 80% aufgestockt.
  • Im Rahmen der Durchführung eingeworbener Projekte nahmen mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen ihre Arbeit auf: Dr. phil. Annina Seiler für den Dignity-Antrag, Dr. phil. Cornelia Meffert für das Projekt Körperpsychotherapie bei onkologischen Patienten, Dr. sc. med. Seraina Caviezel für die Entwicklung eines Versorgungsnetzwerks zur Prävention psychosozialer Belastungsfolgen bei Patienten in somatischen Akutspitälern zusammen mit dem Gesundheitsdepartment Basel-Stadt.
  • Marianne Chevillat ging ab August 2018 in Schwangerschafts-/ Mutterschaftsurlaub und wird ab 18. Februar 2019 ihre Stelle im bisherigen Umfang von 70% wieder antreten. Die Mutterschaftsvertretung wird bis zum 31. Januar 2019 von Anne Albrecht mit 0,7 FTE übernommen.
  • Stefan Hartmann und Anne Albrecht wurden als Assistenzpsychologe, respektive als Assistenzpsychologin, verabschiedet, Susi Rigassi und Sabrina Elia als neue Assistenzpsychologinnen eingestellt.
  • Praktikantenstellen in Psychosomatik und Psychoonkologie wurden weiter verankert und etabliert.
  • Im Bereich der psychoonkologischen Liaisonstellen wurde eine Rotation durchgeführt, so dass nun folgende Zuordnungen bestehen: Dr. phil. Marcel Delahaye ist für HNO und Urologie zuständig, Anja Waldmeier für Neurochirurgie, Radioonkologie, Dr. phil. Marina Sleptsova für die Dermatologie.
  • Personelle Veränderungen in der Medizinischen Kommunikation: Theresa Tondorf und Dr. rer. nat. Martina Gamp sowie Dr. Leopold Lecheler wurden als Postdocs verabschiedet. Seraina Hochstrasser wurde als Doktorandin verabschiedet. Als neue Doktoranden (für ein Jahr) wurden eingestellt: Kerstin Metzger, Madlaina Widmer und Emanuel Thommen.
     

Räume

  • Hinsichtlich der räumlichen Situation wurden der Abteilungsgang und die Kellerräume renoviert, ein Wasserspender installiert und das Sekretariat umgestellt. Die Räume in der Klingelbergstrasse wurden und werden über mehrere Monate renoviert, was komplexe Raumteilungsplanungen erforderlich machte. Im Klinikum 1 wurde der Psychosomatik dankenswerter Weise ein neues Forschungszimmer zur Verfügung gestellt. Zwei Büros wurden mit mehreren Arbeitsplätzen ausgestattet.
     

Gefässe

  • Es wurden regelmässige klinische Besprechungen mit dem Chefarzt Prof. Schäfert eingeführt.
  • Die regelmässige Psychoonkologie-Supervision wurde durch die Leitende Psychologin, Dr. phil. Diana Zwahlen, wiederaufgenommen.
  • Für die regelmässige externe Supervision erfolgte ein geplanter Wechsel von Dr. Martin Eichhorn (FMH Psychiatrie und Psychotherapie) zu Dr. med. Dipl. Psych. Peter Streb (FMH Psychiatrie und Psychotherapie).
     

Klinische Versorgung

  • Als eine zentrale Aufgabe der Abteilung wurde der psychosomatische Konsiliardienst fortgeführt, die interdisziplinäre und interprofessionelle Vernetzung im Spital intensiviert und die Qualifikation der Mitarbeitenden mit den speziellen Fragestellungen durch klinische Besprechungen und Supervision vertieft.

  • Der Versorgungsschwerpunkt Psychoonkologie wurde mit Fokus auf eine enge Liaison- und Konsultationstätigkeit mit den jeweiligen Disziplinen und dem Tumorzentrum weitergeführt. Gemeinsam wurde eine erfolgreiche Re-Zertifizierung des Tumorzentrums erreicht. In den Bereichen HNO und Dermatologie muss in Folge der Sparvorgaben am Fortbestand der psychoonkologischen Liaisonstellen gearbeitet werden.

  • Die psychokardiologische Konsiliararbeit wurde intensiviert: Bis Herbst 2018 wurde im Zentrum für Kardiologische Prävention am Bethesda-Spital Basel eine regelmässige psychokardiologische Sprechstunde durchgeführt, welche danach aus Ressourcengründen in die Psychosomatik zurück verlagert werden musste. Mit der Herzchirurgie wurde eine vertiefte Zusammenarbeit zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten nach Aortendissektion fortgesetzt.

  • Mit Marianne Chevillat und Anne Albrecht wurde die psychosoziale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schwerer Adipositas im Kontext bariatrischer Chirurgie weiterentwickelt. Jey Nathan, welche von der Endokrinologie, Diabetologie & Metabolismus für die Beratung von Adipositas-Patienten im Sinne konservativer Therapie angestellt ist, wurde eine regelmässige Teilnahme an Klinischen Besprechungen, Abteilungsbesprechungen und Abteilungs-Seminaren der Psychosomatik ermöglicht.

  • Die Etablierung einer psychoonkologischen und psychodermatologischen Mitversorgung in der Dermatologie wurde weitergeführt.

  • Fortführung und Weiterentwicklung des Angebots für Patientinnen und Patienten mit Reizdarmsyndrom und anderen funktionellen gastrointestinalen Störungen (unter anderem bauchgerichtete Hypnotherapie).

  • Das Gruppen-Angebot für Schwindel-Patienten wurde mangels Nachfrage für das Gruppensetting eingestellt.

  • Zur Erweiterung des Entspannungsangebots der Abteilung wurde unter Federführung von Dr. phil. Marcel Delahaye mit Mitarbeit von Dr. Elisabeth Fischer Biofeedback aufgebaut: Es wurde ein Gerät angeschafft und installiert; die beiden Mitarbeitenden wurden durch einen Kurs und durch externe Supervision in der Durchführung von Biofeedback qualifiziert und begannen mit dem klinischen Einsatz von Biofeedback.

  • Weiterführung der neuen «Post-ICU» Sprechstunde und Einbezug eines Pflege-Experten in dieses Angebot.
     

Strukturentwicklung

  • Zur Entwicklung und Kommunikation der künftigen Struktur und Kultur der Psychosomatik wurden eine Team- und eine Leitungsretraite durchgeführt.

  • Im Rahmen einer Re-Evaluation nach Leiterwechsel wurde der unveränderte Fortbestand der Anerkennung als Weiterbildungsstätte für Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie, Kategorie D2-CL (2 Jahre) sowie Psychiatrie und Psychotherapie, Kategorie C (2 Jahre) durch die Weiterbildungsstätten-Kommission (WBSK) erreicht. Aufgrund der entsprechenden Dignität ruht die Weiterbildungsermächtigung auf den Schultern unseres Kaderarztes Dr. Alex Frick als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

  • Die Psychosomatik nimmt kontinuierlich am Interdisziplinären AK Essstörungen (IAES) der Region Basel teil, der sich regelmässig in Räumen und unter Beteiligung des Gesundheitsdepartments Basel-Stadt trifft. Der Auftrag des Gesundheitsdepartments Basel-Stadt zur Prüfung von qualifizierten wohnortnahen Versorgungsoptionen für Patientinnen und Patienten mit schwereren Essstörungen unter Beteiligung des Universitätsspitals Basel (USB) wurde erfolgreich weitergeführt und mündete in die Beantragung einer Gemeinwirtschaftlichen Leistung (GWL) für dieses Anliegen, welche Ende Dezember 2018 vom Grossen Rat der Stadt Basel genehmigt wurde. Die GWL umfasst jährlich 120’000 Franken für die Jahre 2019-2021; dieser Beitrag beinhaltet den Aufbau zweier 50%-Stellen im Bereich Pflege und Psychologie am USB. Als nächster Schritt wird nun eine Leistungsvereinbarung zwischen USB und Gesundheitsdepartment Basel-Stadt abgeschlossen. Die Umsetzung der GWL läuft: Für die Pflegestelle ist bereits eine konkrete Besetzung vorgesehen, auch die Besetzung der Psychologenstelle ist in Vorbereitung.

  • Im Bereich Schmerztherapie nahm die Psychosomatik in Person von Pamela Loosli Einsitz im Leitungsgremium des Wirbelsäulen-Zentrums und ist dort an der interdisziplinären Abklärung und Behandlungsbahnung beteiligt. Es erfolgte ein Besuch am Standort Laufen und in der dortigen Schmerzklinik; ein Engagement der Psychosomatik auf der Schmerz-Station in Laufen in Form von Liaison-Mitarbeit zur psychosomatischen Schmerztherapie wird im Rahmen eines standortübergreifenden Konzepts in Abstimmung mit der Schmerztherapie des USB geprüft.

  • Der Aufbau einer elektronischen psychosozialen Basisdokumentation (ePsyBaDo) wurde in enger Kooperation mit dem Ressort Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) weiter vorangetrieben und durch einen entsprechenden Projektauftrag formalisiert. Eine günstige Rahmenbedingung bildete dabei die von der ICT mit der Software-Firma heartbeat aufgenommene fünfjährige Entwicklungspartnerschaft. ePsyBaDo wurde in Verbindung mit der Einführung der Tablet-gestützten Implementierung von ICHOM (International Consortium for Health Outcomes Measurement)-Standards am USB implementiert. Zusammen mit dem ICHOM-Team konnten die zugehörigen Abläufe in der Psychosomatischen Ambulanz substantiell optimiert werden. Im ersten Schritt wurde ein Basispaket zur psychologischen Testdiagnostik (Soziodemographie, Depression, Angst, körperliche Beschwerden, Somatisierung, Lebensqualität) etabliert. Im Kontext von ePsyBaDo fanden folgende Veranstaltungen statt: Beteiligung am Programm-Organisations-Komitee eines Symposiums zu Value Based Health Care (VBHC) am 20. September 2018; zu diesem wurde von Seiten der Psychosomatik Prof. Matthias Rose (Ordinarius für Psychosomatik an der Charité Berlin) eingeladen, mit dem am gleichen Tag ein Workshop zum Thema «Aktueller Stand der elektronischen psychosozialen Basisdokumentation (ePsyBaDo) in der Psychosomatik am USB» veranstaltet wurde; 6. November 2018 Workshop mit Prof. Thomas Loew (Ordinarius für Psychosomatik der Universität Regensburg): «ePsyBaDo in der Psychosomatik am USB». Am 4. Dezember 2018 Beteiligung am 1. PROM (Patient Reported Outcome Measurement)-Forum am USB.
     

Vernetzung

  • Prof. Schäfert wurde zu einem von drei Sprechern der Arbeitsgruppe Konsiliar-Liaison-Psychosomatik des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) und der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) gewählt.

  • Dr. Alexander Frick übernahm Vorstands-Sitze in der Vereinigung Psychosomatisch tätiger ÄrztInnen in der Region Basel (VPSB) und im TriRegio Netzwerk Psychotraumatologie (TNP).

  • Die Vernetzung mit anderen Schweizer Abteilungen für Psychosomatik (unter anderem Zürich, Bern, Barmelweid) und mit den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel wurde durch Besuche und Einladungen ausgebaut.
     

Forschung

  • Die Forschung wurde zusammen mit unserem Forschungsleiter Prof. Dr. rer. nat. Gunther Meinlschmidt weiter ausgebaut. Wissenschaftliche Kooperationen mit lokalen Partnern, nationalen und internationalen Forschungsgruppen wurden aufgebaut.

  • Im Schwerpunkt Psychoonkologie konnten in vorangehenden Projekten («STREAM Stress aktiv mindern» und «The Who and the Why») erhobene Daten erfolgreich publiziert werden.

  • Das durch die Krebsliga Schweiz mit CHF 188'500 geförderte Forschungsprojekt «A clinical trial of group-based body psychotherapy to improve bodily disturbances in posttreatment cancer patients, in combination with randomized controlled smartphone-triggered bodily interventions» wurde gestartet.

  • Im Bereich Palliative Care wurde das durch die Stanley Thomas Johnson Stiftung & Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung mit CHF 50'000 geförderte Projekt «A Personalized Approach to Foster Dignity by a Palliative Consultation Service in Swiss Acute Hospital Care» für die Erarbeitung des Interventionsteils des Projekts durchgeführt; in diesem Rahmen wurde am 3. Mai 2018 ein Workshop «Dignity and CALM Therapy in Palliative Care» durchgeführt, durch den die nationale und internationale Vernetzung und Kooperation zur Forschung in der Palliativmedizin weiter ausgebaut werden konnte. Mit Harvey Chochinov und Gary Rodin konnten hierfür zwei führende internationale Experten gewonnen werden, die am 3. Mai 2018 auch im Rahmen einer öffentlichen Vortrags-Veranstaltung auftraten. Im Rahmen eines Folgeantrags konnten weitere Mittel (CHF 117'985; Dauer: 2. Februar 2019 bis 31. Januar 2022) für die Evaluation der Intervention in einem Pilot-RCT eingeworben werden: «Efficacy of a Modular Intervention to promote Dignity and Mental Well-Being by a Palliative Consultation-Liaison Service in Swiss Acute Hospital Care: A Pilot Randomized Controlled Trial».

  • Im Bereich Medical Humanities wurde ein Forschungsprojekt zum Thema «Medizinstudierende lernen mit und von Menschen mit geistiger Behinderung: ein Vergleich der Lehrformate Improvisationstheater-Workshop und Spielfilm-Besprechung» gestartet.

  • Ein weiterer Antrag «Entwicklung eines Crowdsourcing-basierten Unterstützungsangebots für Adipositaschirurgie-Patienten» wurde bei der propatient Forschungsstiftung des Universitätsspitals Basel eingegeben.

  • Zusammen mit externen und internen Partnern wurde mit Unterstützung eines spezialisierten Büros zum Management von EU-Projekten ein Horizon 2020-Antrag mit dem Titel «From data to targeted interventions: Paving the way to relieve the burden of mental-non-mental multimorbidity by a deep learning-informed translational network approach (PreBooM)» im Rahmen eines hochkompetitiven zweistufigen Verfahrens eingegeben.

  • In der Medizinischen Kommunikation liefen folgende grössere Studien: Die observationelle «Communicate Study», welche prospektiv die Auswirkungen der Kommunikation mit Angehörigen von Patientinnen und Patienten nach Reanimation auf Gesundheitsfaktoren untersucht, wurde fortgeführt. Eine randomisiert-kontrollierte, multizentrische Kommunikationsstudie über die Durchführung von Visiten mit dem Vergleich Patienten-Vorstellung am Bett oder vor dem Zimmer wurde im USB und im Kantonsspital Aarau begonnen und wird nun auch im Kantonsspital Liestal gestartet. Weiterhin wurden in einem Simulator-Forschungsprojekt Stressparameter und EKG-Veränderungen bei Reanimationsteams untersucht; die Datenauswertung über genderspezifische Unterschiede bei der Umsetzung einer Reanimation respektive den Einfluss der Teamzusammensetzung wurde fertiggestellt. Eine weitere Studie wurde zur Kommunikation des Reanimations-Status des Patienten und seiner Entscheidung hierzu vorbereitet; als Grundlage wurde ein systematisches Review mit Meta-Analyse zum Thema erarbeitet. Verschiedene wissenschaftliche Publikationen wurden in internationalen Fachzeitschriften publiziert (s. unten) bzw. vorbereitet und vorangetrieben.

  • Drei Doktoranden (Lucas Tramer, Kerstin Metzger, Tanja Lüscher) und Masterstudenten (Aurelio Börlin, Nicolas Künzli) der Medizin haben 2018 in der Medizinischen Kommunikation ihre Arbeiten fertig gestellt. Diese werden nun als Paper in wissenschaftlichen peer-reviewed Journals veröffentlicht.

  • Mehrere Mitarbeitende nahmen an Qualifikationsmassnahmen in wissenschaftlichem Arbeiten, insbesondere an Good Clinical Practice (GCP)-Kursen teil. Zwei Mitarbeitende der Klinik nahmen kontinuierlich am Carus-Qualifizierungsprogramm für Klinische Forschung der deutschsprachigen Psychosomatik teil.

  • Astrid Grossert wurde für die Arbeit zum Thema «Web-Based Stress Management for Newly Diagnosed Patients with Cancer (STREAM): A Randomized, Wait-List Controlled Intervention Study» mit dem renommierten Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2018 ausgezeichnet.
     

Versorgungsprojekte

  • Im Rahmen einer Ausschreibung von Gesundheitsförderung Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit zur Präventionsförderung entwickelten das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt und das Universitätsspital Basel (Psychosomatik) gemeinsam mit dem Bethesda Spital, dem Felix Platter-Spital und dem Claraspital sowie 16 weiteren lokalen Gesundheitsversorgungsinstitutionen im Kanton Basel-Stadt einen Antrag, für Patientinnen und Patienten aus SOMatischen Akutspitälern zur Prävention PSYchosozialer Belastungsfolgen ein Versorgungs-NETzwerk aufzubauen und zu verstetigen (Projektname SomPsyNet). In einem zweistufigen, hochkompetitiven Verfahren wurde das Basler Konzept als eines von 14 Projekten aus über 100 Eingaben zur Förderung ausgewählt; das Konsortium erhält 2 Mio. Franken über vier Jahre (2019-2022).
     

Lehre und Fortbildung

  • Das longitudinale Curriculum Psychosomatische Medizin und Medizinische Kommunikation im Medizinstudium (Soziale und Kommunikative Kompetenzen) wurde fortgeführt, weiterentwickelt und optimiert.

  • Kommunikationskurse und regelmässige Visitenbegleitungen für Assistenzärzte der Inneren Medizin und der Neurologie im USB wurden fortgesetzt. Balintgruppen wurden für die Medizinische Poliklinik und für die Notfallstation durchgeführt.

  • Die Dienstagmittag-Fortbildung als Diskurs-Plattform mit internen und niedergelassenen Partnern wurde und wird erfolgreich fortgeführt.

  • Die Mitarbeit am Basler Institut für Psychosomatische Medizin (BIPM) wurde weitergeführt und gemeinsam der nächste (10.) Kurs zur Qualifizierung für den Fähigkeitsausweis Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (FAPPM) mit Beginn im Herbst 2019 geplant.
     

Medical Humanities

  • Die Medical Humanities (MH) konnten unter Einbezug von Curriculum-Kommission und Dekanat (Studiendekan, Geschäftsführer und Dekan) strukturell verankert werden mit einer 0,5-Stelle für das wissenschaftliche Sekretariat, die weiterhin mit Claudia Steiner besetzt werden konnte. Die MH bleiben der Professur für Psychosomatik zugeordnet. Sie wurden wie geplant auf dieser Grundlage ab Herbst 2018 von Prof. Kiss an Prof. Schäfert übergeben und von diesem weitergeführt.
     

Leitlinienarbeit

  • Die im Rahmen des wissenschaftlichen Beirats (WBR) der Schweizerischen Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM) mit erarbeiteten Leitlinien Psychosomatische Medizin zur Begutachtung somatoform-funktioneller Schmerzstörungen (ICD-10), respektive chronischer Primärschmerzen (ICD-11 draft), sowie analoger funktioneller Körpersymptomstörungen konnten abgeschlossen und publiziert werden.

  • Die Überarbeitung der Leitlinie zu funktionellen Körperbeschwerden (Prof. Schäfert ist Mitglied der Steuerungsgruppe) konnte abgeschlossen und die Leitlinie auf der AWMF-Homepage aktualisiert werden.

  • Bezüglich des Updates der Leitlinie zum Reizdarm-Syndrom erfolgte durch Prof. Schäfert eine Beteiligung an Delphi-Runde und Konsensus-Konferenz.

  • Es erfolgte eine Mitarbeit an der in Arbeit befindlichen Erstellung der Leitlinie zur Konsiliar/Liaison-Versorgung für Patientinnen und Patienten mit psychischen/psychosomatischen Störungen oder Belastungen im Krankenhaus (CL-Leitlinie).

  • Ausserdem erfolgte die Mitarbeit an der Überarbeitung Leitlinie Psychoonkologie der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoonkologie (SGPO).

Ausblick 2019

Organisatorische/Personelle Entwicklung

  • Sicherung der psychoonkologischen Liaisonstellen, speziell in der HNO und in der Dermatologie, welche im Rahmen von Sparvorgaben unter Druck geraten.
  • Die für die Jahre 2019–2021 genehmigte GWL für Patientinnen und Patienten mit schwereren Essstörungen mit jährlich CHF 120’000 für den Aufbau zweier 50%-Stellen im Bereich Pflege und Psychologie am USB wird umgesetzt: Die für die 50%-Pflegestelle vorgesehene Mitarbeiterin wird spezifisch qualifiziert, wesentlich durch Hospitationen auf Stationen mit einem Schwerpunkt Essstörungen.
  • Die Mutterschaftsvertretung für Marianne Chevillat durch Anne Albrecht endet zum 31. Januar 2019. Am 18. Februar 2019 tritt Marianne Chevillat ihre Stelle im bisherigen Umfang von 70% wieder an.
  • Zum 31. September 2019 läuft der 2-jährige Assistenzarztvertrag von Dr. Elisabeth Fischer aus, die uns dann geplant verlassen wird, um ihren Facharzt für Neurologie zu komplettieren; die Personalsuche zur Weiterbesetzung der Stelle läuft.

Strukturentwicklung:

  • Zur weiteren Etablierung und Optimierung der elektronischen psychosozialen Basisdokumentation (ePsyBaDo) soll das System im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft mit der Softwarefirma heartbeat weiter optimiert (automatisches Reporting in den Berichten) und sollen Zusatzmodule für spezifische Indikationen (Schmerzsyndrome, Funktionelle Gastrointestinale Störungen, Psychoonkologie, Schwindel, Tinnitus, Essstörungen etc.) entwickelt und implementiert werden.

  • Im Kontext der Ambulanz-Initiative soll der Kostendeckungsgrad der Psychosomatischen Ambulanz analysiert und wo möglich optimiert werden.

  • Die genehmigte Gemeinwirtschaftliche Leistung (GWL), für Patientinnen und Patienten mit schwereren Essstörungen eine qualifizierte wohnortnahe Behandlung durch Aufbau zweier 50%-Stellen im Bereich Pflege und Psychologie am USB zu gewährleisten, wird umgesetzt. Es wird ein Konzept für einen entsprechenden Schwerpunkt auf einer Station der Inneren Medizin entwickelt, einschliesslich eines schriftlichen Pflegebehandlungsstandards. Hiermit soll die Grundlage geschaffen werden, künftig die integrierte DRG-Komplexbehandlung bei Anorexie (99.BD) nach Anzahl Behandlungstage dokumentieren und abrechnen zu können.

  • Für das Projekt Evaluation Psychosomatische Station und Tagesklinik des USB in Kooperation mit dem Adullam Spital Basel wird der Projektauftrag finalisiert und ein Spitalleitungs-Antrag zwecks Freigabe von Ressourcen zur Unterstützung der Projekt-Durchführung gestellt. Wenn auf Grund von Bedarfsanalyse und Business Case gemeinsam eine positive Entscheidung für den Aufbau der Psychosomatik-Station getroffen wird, wird konsequent an deren Realisierung gearbeitet.

  • Die Psychosomatik am USB soll in das Basler Regionalnetz Weiterbildung Psychiatrie und Psychotherapie integriert und Weiterbildungsstätte (WBS) der Schweizerischen Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM) werden.

  • Die Vernetzung der Psychosomatik soll weiter ausgebaut werden, zum Beispiel mit der Psychiatrie Basel-Land und der Klinik Sonnenhalde.

  • Die Kooperation im Adipositas-Zentrum soll in Form der psychosozialen Begleitung und im Falle bariatrischer Intervention der psychosozialen Evaluation der betreffenden Patientinnen und Patienten intensiviert werden.

  • Im Bereich Schmerztherapie soll der Beitrag psychosomatisch-psychotherapeutischer Kompetenz weiter eingebracht und die interdisziplinäre Zusammenarbeit fortgeführt und intensiviert werden.

  • Im Rahmen der Re-Evaluation als Weiterbildungsstätte ist für Juni 2019 eine Visitation durch die Schweizerische Gesellschaft Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie geplant; die Durchführung der Visitation ist fester Bestandteil des Anerkennungs- beziehungsweise Re-Evaluationsverfahrens. Aufgrund der Resultate jener Visitation wird die Weiterbildungsstättenkommission eine definitive Einteilung unserer Weiterbildungsstätte vornehmen.

Klinische Versorgung

  • Die klinische Versorgung soll mit den Bereichen Konsil- und Liaison-Dienst, Psychosomatische Ambulanz und Psychoonkologischer Dienst fortgeführt und weiterentwickelt werden.
  • Aufbau eines multiprofessionellen Behandlungsteams für Patientinnen und Patienten mit schwereren Essstörungen im Rahmen der GWL.
  • Der Aufbau von Biofeedback soll fortgeführt und in unser Angebot implementiert werden; es soll um die Nutzung von Wearables für den ambulanten Einsatz ergänzt und mit Forschungsfragen verbunden werden.

Forschung

  • Die Forschungskultur der Klinik soll weiter ausgebaut werden mit einer Fokussetzung auf die Auswertung eingehender Daten und die Publikationsarbeit.

  • Das Forschungsprojekt «A clinical trial of group-based body psychotherapy to improve bodily disturbances in posttreatment cancer patients, in combination with randomized controlled smartphone-triggered bodily interventions» soll zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden.

  • In einem zweistufigen, hochkompetitiven Antragsverfahren kam unser Horizon 2020-Antrag «From data to targeted interventions: Paving the way to relieve the burden of mental-non-mental multimorbidity by a deep learning-informed translational network approach» (PreBooM) in der ersten Runde unter diejenigen Projekte, die nun in einer zweiten Runde bis 16. April 2019 einen Vollantrag einreichen dürfen; die Arbeit daran läuft.

  • Weitere Forschungsprojekte werden im Bereich Tinnitus und Psychodermatologie durchgeführt.

  • Die Antragsentwicklung soll fortgesetzt werden, mit Fokus auf den Bereich funktionelle Körperbeschwerden.

  • Im Bereich Palliative Care soll der Pilot-RCT «Efficacy of a Modular Intervention to promote Dignity and Mental Well-Being by a Palliative Consultation-Liaison Service in Swiss Acute Hospital Care: A Pilot Randomized Controlled Trial» durchgeführt werden.

  • Im Bereich Medical Humanities soll das Forschungsprojekt «Medizinstudierende lernen mit und von Menschen mit geistiger Behinderung: ein Vergleich der Lehrformate Improvisationstheater-Workshop und Spielfilm-Besprechung» zu einem Abschluss gebracht werden.

  • Medizinische Kommunikation: Aus der Communicate Study (Kommunikation mit Angehörigen von Reanimierten Patienten) konnten mehrere Arbeiten fertiggestellt und in peer-reviewed Journals publiziert werden. Erfreulicherweise wurde die «Visitenstudie» durch den Schweizerischen Nationalfonds mit CHF 367’614 gefördert. Die Visitenstudie ist eine multizentrische Kommunikationsstudie (Kommunikation auf der Chefarzt-Visite) im USB (Innere Medizin), Kantonsspital Aarau, und neu im Kantonsspital Liestal; es wurde zudem über dieses Thema ein systematisches Review mit Metaanalyse erarbeitet und publiziert. Ein weiterer Projektantrag (Checklist-guided shared decision-making for code status discussions in medical inpatients – A cluster-randomized multicenter trial) wurde am 1. Oktober 2018 beim Schweizerischen Nationalfonds eingegeben. Der Bescheid durch den SNF wird im März 2019 erfolgen. Die Studie soll 2019 gestartet werden und ist als Multizenter-Studie zusammen mit dem Universitätsspital Bern, dem Universitätsspital Zürich, dem Kantonsspital Aarau und dem Felix Platter-Spital Basel geplant.

Versorgungsprojekte

  • Im Projekt SomPsyNet zum Aufbau eines innovativen Versorgungsnetzwerks zur Prävention psychosozialer Belastungsfolgen bei Patientinnen und Patienten in somatischen Akutspitälern stehen im 2019 die Vorbereitungs- und Entwicklungsarbeiten (Ethikantrag, Screening-Verfahren in den Spitälern, Aufbau des Netzwerks inkl. Online-Plattform, Schulung) an; im Jahr 2020 startet dann die praktische Umsetzung des Projekts. Auf der Grundlage einer sorgfältigen Dokumentation soll im Rahmen einer begleitenden Evaluation zusammen mit einem externen Partner die Untersuchung der Wirksamkeit und Kosteneffizienz des Versorgungs-Netzwerks vorbereitet werden.

Lehre und Fortbildung

  • Die regelmässigen Visitenbegleitungen für Assistenzärzte der Inneren Medizin und der Neurologie im USB sollten nach Möglichkeit fortgeführt werden, soweit die Finanzierung hierfür gesichert werden kann.

  • Das longitudinale Curriculum in Psychosomatischer Medizin und Kommunikationslehre soll unter Einbezug der Rückmeldungen der Studierenden (Kontaktgruppengespräche) weiter optimiert werden.

  • Der Pool an Prüfungsfragen zu den Psychosomatik-Veranstaltungen soll gesichtet, aktualisiert und ergänzt werden.

  • Im Rahmen der Mitarbeit am Basler Institut für Psychosomatische Medizin (BIPM) wird im Herbst 2019 der neue Kurs zur Qualifizierung für den Fähigkeitsausweis Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (FAPPM) starten.
     

Leitlinienarbeit

  • Die mit erarbeiteten Leitlinien Psychosomatische Medizin zur Begutachtung somatoform-funktioneller Schmerzstörungen (ICD-10), respektive chronischer Primärschmerzen (ICD-11 draft), sowie analoger funktioneller Körpersymptomstörungen sollen auch im Rahmen von Begutachtungen in der Psychosomatik in der praktischen Anwendung evaluiert und etabliert werden.
  • Für die abgeschlossene Leitlinie zu funktionellen Körperbeschwerden wird eine Publikation in Co-Autorenschaft vorbereitet.
  • Das Update der Leitlinie zum Reizdarm-Syndrom wird von der zuständigen deutschen Leitliniengruppe in 2019 finalisiert werden.
  • Die Mitarbeit an der Leitlinie zur Konsiliar/Liaison-Versorgung für Patienten mit psychischen/psychosomatischen Störungen oder Belastungen im Krankenhaus (CL-Leitlinie) wird fortgesetzt.
  • Ebenso wird die Mitarbeit an der Überarbeitung der Leitlinie Psychoonkologie der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoonkologie (SGPO) fortgeführt.

Medical Humanities

  • Das longitudinale Curriculum in Medical Humanities soll im Rahmen einer Arbeitsgruppe daraufhin überprüft werden, (1) ob es die entsprechenden Inhalte des neuen Lernziel-Katalogs PROFILES abdeckt und (2) ob in einzelnen Themenblocks Veranstaltungen mit deutlichem Bezug zu den Medical Humanities künftig mit einem Input von Seiten der Medical Humanities durchgeführt werden können.

Ausgewählte Publikationen

  • Berens S, Stroe-Kunold E, Kraus F, Tesarz J, Gauss A, Niesler B, Herzog W, Schaefert R. Pilot-RCT of an integrative group therapy for patients with refractory irritable bowel syndrome (ISRCTN02977330). J Psychosom Res. 2018 Feb;105:72-79.
  • Frey Nascimento A, Tondorf T, Rothschild SI, Koller MT, Rochlitz C, Kiss A, Schaefert RM, Meinlschmidt GP, Hunziker S, Gaab J, Zwahlen D. Oncologist recommendation matters! Predictors of psycho-oncological service uptake in oncology outpatients. Psychooncology. 2018 Nov 22. doi: 10.1002/pon.4948. [Epub ahead of print]
  • Isenschmid C, Kalt J, Gamp M, Tondorf T, Becker C, Tisljar K, Locher S, Schuetz P, Marsch S, Hunziker S. Routine blood markers from different biological pathways improve early risk stratification in cardiac arrest patients: Results from the prospective, observational COMMUNICATE study. Resuscitation. 2018 Sep;130:138-145.
  • Tondorf T, Grossert A, Rothschild SI, Koller MT, Rochlitz C, Kiss A, Schaefert R, Meinlschmidt G, Hunziker S, Zwahlen D. Focusing on cancer patients' intentions to use psychooncological support: A longitudinal, mixed-methods study. Psychooncology. 2018 Jun;27(6):1656-1663.
  • Urech C*, Grossert A*, Alder J, Scherer S, Handschin B, Kasenda B, Borislavova B, Degen S, Erb J, Faessler A, Gattlen L, Schibli S, Werndli C, Gaab J, Berger T, Zumbrunn T, Hess V. Web-Based Stress Management for Newly Diagnosed Patients With Cancer (STREAM): A Randomized, Wait-List Controlled Intervention Study. J Clin Oncol. 2018 Mar 10;36(8):780-788. (*shared first authorship)