Medizinische Poliklinik
Prof. Christoph Hess


Sprechstunden

2019 2018
Klinik für Ambulante Innere Medizin und Immunologie 16'798 15'430
Tagesklinik 6'178 6'966
Diagnostik 6'237 5'927
Klinik für Ambulante Innere Medizin
Patienten (Kontakte) 24'646 21'658
Tarmedpunkte (AL+TL) 3'729'197 3'478'870
Dienstleistungsplattform
Patienten (Kontakte) 36'227 26'911
Tarmedpunkte (TL) 3'141'713 2'169'341

Sprechstunden Klinik für Ambulante Innere Medizin und Immunologie

2019
16'798
2018
15'430

Sprechstunden Tagesklinik

2019
6'178
2018
6'966

Sprechstunden Diagnostik

2019
6'237
2018
5'927

Überblick

Nach 2018 (plus 2‘148 Konsultationen/Wachstumsrate acht Prozent) ist es uns auch 2019 gelungen, einen Zuwachs an Konsultationen zu erzielen (plus 890 Konsultationen/Wachstumsrate drei Prozent). 

Die rege Sprechstundentätigkeit umfasst die allgemein-internistischen Sprechstunden, einen lebhaften Walk-in, die Sprechstunden der klinischen Immunologie und Immundefizienz, die Hypertonie-Sprechstunden, die Rauchstopp-Beratung, die Impfsprechstunden und die Nierenstein-Sprechstunden. Zum guten Ergebnis konnte auch unsere Abteilung «ambulante Diagnostik» einen wertvollen Beitrag leisten. Dieser Abteilung ist es nicht nur gelungen das gute Ergebnis von 2018 zu halten, sondern sogar noch zu verbessern (plus 5%). 

Für die Bewertung ganz entscheidend ist, dass diese Ergebnisse stellenneutral und somit mit einer erhöhten Produktivität erzielt werden konnte. Jeder Mitarbeiter und jede Berufsgruppe unserer Klinik hat ihren Anteil daran. Ohne ein engagiertes Team, im speziellen ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Patientenservice und Sekretariats, der Pflege und unseren Ärztinnen und Ärzten wäre eine solche Entwicklung nicht möglich. 

Schwerpunkte, Fachgebiete und Berufsgruppen

Allgemeine Sprechstunden und walk-in:

  • Die allgemeinen internistischen Sprechstunden fassen unterschiedliche Patientenbetreuungskonzepte zusammen. Niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, aber auch Vertreter unterschiedlicher Fachdisziplinen im Haus bieten wir in den allgemeinen Sprechstunden die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten mit unklaren internistischen Problemen für eine umfassende ambulante Abklärung zuzuweisen. Dank der engen Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Spezialisten, können wir bei Bedarf spezielle Fragestellungen jederzeit auch interdisziplinär bearbeiten. Neben den Zuweisungen bieten wir für eine Auswahl von Patientinnen und Patienten auch eine langfristige Betreuung im Rahmen unserer Sprechstunden an, sofern dies auch von den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen gewünscht wird. Diese Patienten zeichnen sich oft durch eine hohe Komplexität aufgrund einer Vielzahl von somatischen und psychischen Komorbiditäten aus. 

    Sehr rege genutzt werden die Walk-in Sprechstunden. Hier gewährleisten wir eine umfassende Erstabklärung bei akuten medizinischen Problemen ohne vorherige Terminvergabe. Diese Sprechstunden leisten dabei auch einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Interdisziplinären Notfallzentrums des Universitätsspitals. 

    Die rege Nutzung dieser Sprechstundentypen schlägt sich auch in den Zahlen nieder, so wurden 2019 im Vergleich zum Vorjahr 1’004 Konsultationen mehr durchgeführt (11’210 statt 10’206 Konsultation, Wachstum plus 10%).


Klinische Immunologie/Immundefizienz und Impfsprechstunde

  • In den Sprechstunden der klinischen Immunologie werden Patienten mit zum Teil hoch-komplexen und auch seltenen immunologischen Erkrankungen behandelt. Der Erfolg der Sprechstunden liegt in der Interdisziplinarität, im Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und in eigenen Forschungsbeiträgen auf Spitzenniveau, sei es im Sinne der Grundlagenforschung oder im Rahmen translationaler Forschungsprojekte. 

    Hinter diesem Erfolg stehen Namen: Unter Leitung von Prof. Mike Recher hat sich die Sprechstunde der Primären Immundefizienz (PID) über die letzten Jahre äusserst erfolgreich entwickelt. Im Zentrum dabei steht die von ihm initiierte prospektive Immundefizienz/Immundysregulation-Kohorte (FuGe-PID Kohorte, EKNZ 2015-187). Ziel dieser Kohorte ist es strukturiert im Langzeitverlauf immunologische Erkrankungen zu erforschen. Konkret werden klinische, immun-phänotypische («Deep phenotyping»), sowie genetische (Next Generation Sequencing) Daten kombiniert, mit der Idee, die daraus gewonnenen Ergebnisse in den klinischen Alltag zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten überzuführen. Erfreulich ist, dass bereits relevante Forschungsergebnisse publiziert werden konnten. So konnten Christoph Hess und Mike Recher 2019 aus den im Rahmen der Sprechstunde und der Forschungskohorte gewonnenen Daten eine neue molekulare Grundlage einer seltenen Form der Immundysregulation (Persistent polyclonal B cell lymphocytosis) herausarbeiten und im hochdotierten Journal «Nature Immunology» publizieren. Mike Recher ist Mitinitiant einer Webseite für Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche (www.immunschwaeche-schweiz.ch) und ist Mitglied der klinischen Kommission sowie des Boards der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie.

    Neben seinen Forschungsprojekten, welche das Ziel haben die Immunantwort bei Autoimmunerkrankungen und Impfung besser zu verstehen, ist PD Dr. Christoph Berger leitend in die Organisation der Immunologie-Sprechstunde eingebunden. Seine Schwerpunkte in der Immunologie umfassen die Betreuung von Patienten mit Grossgefässentzündungen und die Impfsprechstunde. Die Impfsprechstunde entwickelt sich unter seiner Leitung aus einem reinen Dienstleistungsbetrieb zu einer universitären Sprechstunde mit dem Anspruch die Immunologie der Impfungen besser zu verstehen und dieses Wissen in die Dienstleistung zu integrieren. Ein besonderes Anliegen ist es Christoph Berger Patientinnen und Patienten mit primären oder erworbenen Störungen der Immunität, d.h. Menschen mit eingeschränkter Immunantwort bezüglich Impffragen fachlich kompetent und umfassend zu beraten. Er arbeitet dabei eng mit anderen Spezialdisziplinen, wie der Rheumatologie, Neurologie, Onkologie, Hämatologie und Infektiologie, zusammen. Spezifisch berät er Kolleginnen und Kollegen in Impffragen oder sieht Patienten von Spezialsprechstunden konsiliarisch in der Impfsprechstunde. Ab Januar 2020 wurde Christoph Berger auch als Mitglied in die Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) berufen. Die EKIF erarbeitet mit dem Bundesamt für Gesundheit die in der Schweiz gültigen Impfempfehlungen und berät den Bundesrat in Impffragen. Die Wertschätzung als Arzt begründet sich neben seiner Exzellenz im Fachgebiet aus seiner Fürsorge für die ihm anvertrauten Patientinnen und Patienten. 

    Als einen der wichtigste Pfeiler, klinisch und wissenschaftlich, steht uns seit vielen Jahren Prof. Thomas Daikeler zur Seite. Thomas Daikeler ist Leitender Arzt der Klinik für Rheumatologie und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Grossgefässvaskulitiden und ist aufgrund seiner breiten und langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Klinischen Immunologie für die Patientenbetreuung von grosser Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit ihm und der gesamten Klinik unterstreicht die Wichtigkeit und die Fruchtbarkeit einer interdisziplinären Kooperation.


Hypertonie-Sprechstunde

  • In der Hypertonie-Sprechstunde werden unter Leitung von Dr. Thilo Burkard Patientinnen und Patienten mit Schwierigkeiten bei der Diagnose oder Behandlung einer Hypertonie abgeklärt und seltene oder sekundäre Ursachen ausgeschlossen. Weiter werden Patientinnen und Patienten mit neu entdeckter oder bekannter Hypertonie behandelt, insbesondere Patienten, deren Blutdruck schwer einstellbar ist. Die Hypertonie-Sprechstunde ist ein gutes Beispiel, wie Ärzte und Pflege durch intelligentes Interagieren bei hoher Qualität effizient wirken können. So konnten mit einem interprofessionellen Ansatz im Jahr 2019 (gegenüber 2018) 403 Konsultationen (plus 25%) mehr durchgeführt werden. Dies auch dank unserer Oberärztinnen (Annina Vischer, Vera Freund, Corinna Klüber, Andrea Meienberg), welche vor allem die schwierigen Fälle der peri- und postpartalen und der therapierefraktären Hypertonie in ihren Sprechstunden sehen. 

    Hoher Blutdruck ist eine gefährliche Erkrankung. Viele Menschen sind davon betroffen ohne etwas davon zu merken. Der Öffentlichkeitsarbeit kommt deshalb eine ganz besonders wichtige Rolle zu. Mit grossem Einsatz haben das ganze Team um Thilo Burkard durch den ganzen Mai 2019 hindurch an der internationalen «MayMeasure» Kampagne der «International Society of Hypertension» mitgewirkt. Unter ihrer Anleitung haben junge, enthusiastische Medizinstudentinnen und -studenten Blutdruckaktionen an Veranstaltungen der Senioren-Uni und in diversen Fitnessstudios durchgeführt, sozusagen «jung» und «alt» miteinbezogen. Ein besonderes Highlight war dabei die Messung der Mannschaft des FC Basel. Verbunden mit einem guten Zweck konnte das Unispital Basel lokal gewinnend auftreten und war mehrmals international in den sozialen Medien präsent. 

    Sicherung und Weiterentwicklung von exzellentem Know-how ist nur möglich, wenn wir für eine stetige Weiterbildung offen sind. So erhielt Dr. Annina Vischer 2019 durch die «European Society of Hypertension» die Akkreditierung als «European Hypertension Specialist».

    Die Dienstleistung wird begleitet von einem intensiven und 2019 besonders erfolgreichen Forschungsprogramm zu klinischen Fragestellungen des Blutdruckmonitorings und -managements unter Mitwirkung der Kliniken der Inneren Medizin, Kardiologie und Gynäkologie. Hinter den Kliniken stehen engagierte Ärztinnen und Ärzte ohne deren Einsatz diese Erfolge nicht möglich wären: Dres A. Vischer, P. Krisai, T. Socrates, O. Lapaire, J. Eckstein, C. Winterhalder, A. Meienberg, Ch. Raichle u.a. mehr. Die wissenschaftlichen Beiträge konnten an nationalen und internationalen Kongressen (ua. ESH Congress, Deutscher Hypertoniekongress) präsentiert werden.


Rauchstopp Sprechstunden und Tabakprävention

  • Die Rauchstopp-Sprechstunde hat sich mittlerweile – unter Leitung von Dr. Andrea Meienberg und Dr. Thilo Burkard und tatkräftig unterstützt von den beiden Beraterinnen Uta Engler und Silvia Caviola – als wichtiger, integraler Bestandteil unseres Klinikangebotes etabliert. Eine Vielzahl der Sprechstunden-Nutzerinnen und -Nutzer empfinden eine starke Ambivalenz, wenn es um das Thema Rauchstopp geht. Umso mehr ist die positive Resonanz auf die Sprechstunde als Qualitätsmerkmal zu werten. Aufgrund der starken Auslastung kommt es aber immer wieder zu längeren Wartezeiten für neue Patientinnen und Patienten. 

    Nebst der Patientenbetreuung ist uns auch die Aus- und Weiterbildung von Rauchstopp-Beraterinnen und Berater ein besonders grosses Anliegen. Unter der Schirmherrschaft der Universität Basel haben wir deshalb einen Weiterbildungskurs für nicht-ärztliche Rauchstoppberatung entwickelt, welcher seit 2018 einmal jährlich durchgeführt wird. Nähere Details finden sich unter: https://advancedstudies.unibas.ch/studienangebot/kurs/rauchstoppberatung-fuer-medizinische-fachpersonen.  

    Die Sensibilisierung der Bevölkerung und die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit ist uns ein weiteres zentrales Anliegen, weshalb wir uns auch 2019 aktiv an verschiedenen Anlässen des Universitätsspitals und des Gesundheitsdepartements in der Tabakprävention engagiert haben, wie zum Beispiel am Weltnichtrauchertag oder am Öffentlichkeitstag zur Tabakprävention des Gesundheitsdepartements Basel.

    Ein besonderes Highlight unserer Tätigkeit ist nach wie vor die Durchführung von Präventionsveranstaltungen für Schulkinder aus dem Raum Basel. Die Veranstaltung «Nichtrauchen ist clever!» richtet sich an Schulkinder im Alter von 12 bis 14 Jahren. Pro Jahr werden etwa 15–20 Veranstaltungen mit insgesamt circa 500–600 Schülerinnen und Schülern auf dem Campus des Universitätsspitals durchgeführt. Die Veranstaltung ging 2019 bereits in ihr sechstes Jahr. Das Feedback bei Kindern und Lehrern ist äusserst positiv. 

    Auf Anfrage und mit Unterstützung der Schweizer Gesellschaft für Kardiologie und der Schweizer Herzstiftung arbeiten Andrea Meienberg und Thilo Burkard seit 2018 daran das Know-How und die Erfahrungen der Veranstaltungen für die gesamte Schweiz verfügbar zu machen und den lokalen Erfolg national auszusäen. So fanden 2019 erste Veranstaltungen im Tessin, St. Gallen und auch Bern statt. 

    Um in Zukunft spitalintern unsere Lernenden und Auszubildenden beim Rauchstopp zu unterstützen, sind wir daran, – in enger Zusammenarbeit mit dem Ressort Personal –, ein Projekt zur rauchfreien Lehre aufzugleisen, welches dann im Sommer 2020 durchgeführt werden soll.


Seltene Erkrankungen (rare diseases)

  • Im Jahr 2017 startete Dr. Annina Vischer in Kooperation mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Kardiologie eine Spezialsprechstunde für Patientinnen und Patienten mit V.a. eine Hypertrophe Kardiomyopathie, Arrhythmogene Kardiomyopathie, Long-QT-Syndrom & Brugada-Syndrom (HALB-Sprechstunde). Während Annina Vischer 2017 mit sechs Patientinnen und Patienten startete, konnte sie 2018 bereits 30 und nun 2019 bereits 42 Patienten betreuen und beraten. Ein echter Mehrwert und eine klassische universitäre Aufgabe unabhängig jeder Kosten- und Ertragsdiskussion. Im Jahr 2020 planen wir eine erweiterte frei zugängliche Sprechstunde für seltene Erkrankungen zu etablieren und wissenschaftlich zu begleiten. Die Etablierung und Organisation liegt in den Händen unserer beiden Oberärztinnen Katrin Bopp und Evelyn Zehntner.


Tagesklinik

  • Die Tagesklinik wird von einer Vielzahl von Kliniken zur Durchführung von ambulanten Infusionstherapien und für diagnostische Abklärungen (v.a. Stoffwechselabklärungen und Punktionen) genutzt: Starke Nutzer sind die Kliniken der Hämatologie (1’746 Therapien), der Ambulanten Inneren Medizin und Immunologie (1’266 Therapien), der Rheumatologie (1’000 Therapien) und der Endokrinologie (726 Therapien und Stoffwechselabklärungen). Für die Kliniken der Allergologie, Pneumologie, Neurologie, Infektiologie und Nephrologie wurden insgesamt 395 Therapien durchgeführt. Für das OPAT (outpatient antibiotic therapy) Programm wurden zudem in enger fachlicher Zusammenarbeit mit der Klinik für Infektiologie insgesamt 1’022 ambulante Antibiotika-Therapien durchgeführt. 

    Aufgrund der Verlagerung von tagesklinischen Fällen der Gastroenterologie/Hepatologie in die tagesklinischen Räumlichkeiten der Privatsprechstunde im 1. Stock kam es insgesamt zu einem Rückgang von elf Prozent an Therapie (minus 788 Therapien), so dass die Gesamtzahl diesmal bei 6’178 Therapien lag.

    Die pflegerischen Leistungen sind bei den ambulanten Infusionstherapien von zentraler Bedeutung. Wir sind sehr froh, über ein fachlich bestens ausgebildetes und motiviertes Pflegeteam zu verfügen.


Diagnostik

  • Die Sonographie ist ein Schwerpunkt unserer Diagnostik. Das Angebot der «internistischen» Sonographie erfreut sich einer zunehmenden Wahrnehmung im Hause. So konnte im Jahr 2019 erneut knapp 1400 Untersuchungen durchgeführt werden. 

    Neben einer qualitativen hochstehenden Dienstleistung für die Patientinnen und Patienten ist die Ausbildung angehender Internisten von grosser Bedeutung. Die Sonographie ist aus vielen Praxen niedergelassener Ärzte nicht mehr wegzudenken. Unsere Verantwortung hierbei ist es einen guten Beitrag in der Ausbildung der zukünftigen Kollegen zu leisten. Für die Dienstleistung und die Ausbildung ist ein breit-aufgestelltes Kader mit hohen Fertigkeiten unabdingbar. Es freut uns, dass das Team unter Leitung von Dr. Andrea Meienberg sich fachlich weiter entwickeln konnte. Andrea Meienberg ist seit 2018 als Kursleiterin Modul Abdomen und «Point-of-care Sonographie» (POCUS) Basis Notfall-sonographie der SGUM anerkannt. Unsere beiden Oberärztinnen Dres. Vera Freund und Katrin Bopp haben beide den Tutorenstatus der SGUM für das Modul Abdomen und (POCUS) Basis Notfall-Sonographie; Dr. Thilo Burkard ist Tutor für die fokussierte kardiale Notfallsonografie (POCUS). Weiter freut es uns sehr, dass im Jahr 2019 Dr. Evelyn Zehntner den Fähigkeitsausweis Sonografie Abdomen erlangen konnte und das Sonografieteam per sofort verstärkt. 

    Sämtliche Tutoren und Kursleiter unserer Klinik beteiligen sich aktiv an unterschiedlichen Ultraschallkursen für Ärzte (Grundkurs Abdomen, Aufbaukurs, Basis-Notfallsonografie, Kardiovaskuläre Notfallsonografie), aber auch für Studierende der Universität Basel (Basis-Notfall-Sonografiekurs im 1. Master, Medizinische Fakultät Basel). 

    Passend zum Schwerpunkt der Hypertonie-Sprechstunde werden zudem 24-h-BD-Messungen, 24-h-EKGs, nächtliche Pulsoxymetrien und ambulante Echokardiographien durchgeführt. Um Parallelwelten zu vermeiden, werden alle Befunde und Resultate im Cardioapp online zur Verfügung gestellt. 

    Aufgrund der neuen niederschwelligen Bezugsmöglichkeit eines HIV-Tests in Apotheken werden bei uns zunehmend weniger Tests durchgeführt (318 Tests).


Pflege: Tätigkeiten und Entwicklungen

  • Auch 2019 betreute unser Pflegeteam eine wachsende Anzahl von Patientinnen und Patienten. Stetige Anpassungen und eine hohe Flexibilität sind gefordert, um alle Patientinnen und Patienten, welche aus den verschiedensten Fachrichtungen kommen, pflegerisch optimal und professionell zu betreuen. Dies setzt voraus, dass die jeweils nötige pflegerische Expertise vorhanden ist. Deshalb treffen sich spezialisierte Teams, welche sich auf spezifische Fachthemen fokussiert haben, regelmässig, um Prozesse zu überprüfen und anzupassen. Diese Teams bilden sich kontinuierlich weiter und führen Fallbesprechungen durch. Dabei stellen wir immer wieder fest, mit wie vielen anderen Bereichen und Dienstleistern wir als ambulante Dienstleistungsplattform in Kontakt sind.

    Zudem werden auch kurzfristige und nicht voraussehbare Herausforderungen, wie zum Beispiel eine grosse Anzahl von Isolationen wegen VRE, gemeistert. Dies geschieht, dank Flexibilität und Erfahrung, rasch und unkompliziert und in Zusammenarbeit mit dem administrativen und ärztlichen Team.

    Wir freuen uns darüber, dass wir auf unser Team in der Pflege in kaum veränderter Zusammensetzung zählen können. Die niedrige Fluktuation ermöglicht es, auch über einen längeren Zeitraum an Themen zu arbeiten und diese zu vertiefen. 

    Gespannt sind wir auf die zunehmende Digitalisierung, welche unseren Arbeitsalltag weiter verändern wird. Auch in diesem Jahr wurde die Ausbildungsmöglichkeit für Medizinische Praxisassistentinnen MPA fortgesetzt. Auch 2019 durften wir, wie in den vorangehenden Jahren, einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung feiern.


Patientenservice, Administration und Sekretariate: Tätigkeiten und Entwicklungen

  • Nach langjähriger Tätigkeit im Patientenservice inklusive Teamleitung über die letzten Jahre hat Nicole Grether zum Ende des Jahres 2019 einen internen Stellenwechsel vollzogen und verstärkt nun das Team des Controllings unseres Bereiches. Wir bedanken uns bei Frau Grether für ihr grosses Engagement in der Sache und im persönlichen Einsatz für ihr Team und unsere Klinik. Mit Kristina Maragliano haben wir glücklicherweise wiederum eine äusserst engagierte und motivierte und motivierende Mitarbeiterin gewinnen können. Ihre Aufgaben umfassen die Teamleitung und in der näheren Zukunft die Übernahme von Controlling- und Managementaufgaben. 

    Um in Zukunft mit einem verbesserten elektronischen Krankensystem in der Klinik arbeiten zu können, ist eine enge Einbindung von den Anwendern in die Planung von besonderer Wichtigkeit. Es ist somit sehr erfreulich, dass Sabine Egli als Vertreterin Pflege, sowie Dr. Andrea Meienberg und Dr. Thilo Burkard als Mitglieder des Projektteams des USB-weiten Projektes «ambulante elektronische KG», einen wichtigen Beitrag für die Zukunft leisten können.


Personalarztdienst Tätigkeiten und Entwicklungen

  • Seit dem Jahre 2017 ist der Personalärztliche Dienst (PAD) an die Klinik für Ambulante Innere Medizin angegliedert und wird von Dr. Florian Banderet geleitet. Es besteht eine enge Zusammenarbeit, vor allem auf ärztlicher Seite: Dr. Florian Banderet steht der Klinik für Ambulante Medizin vor allem bei infektiologischen Fragestellungen, zur Verfügung, umgekehrt bietet die Ambulanten Innere Medizin eine ideale Plattform an klinischen Herausforderungen, welche gewährleisten, dass Dr. Banderet weiterhin seine fachlichen Fähigkeiten voll entfalten und weiterentwickeln kann. 

    Der Personalarztdienst verzeichnete auch im Jahre 2019 eine steigende Anzahl an Konsultationen, wobei davon ein Grossteil auf Eintrittsuntersuchungen (63 Prozent), gefolgt von Berufsunfällen (akzidentieller Kontakt mit Blut- oder anderen biologischen Flüssigkeiten (EBF)), zumeist Stichverletzungen, und Impfberatungen entfälllt. Insgesamt wurden 1999 Impfungen verabreicht; hochgerechnet ergibt dies durchschnittlich 1.8 Impfungen pro Eintritt, was die Notwendigkeit der personalärztlichen Eintrittsuntersuchung und deren Bedeutung für die Prävention von Infektionen und die Patientensicherheit für unser Spital unterstreicht. 

    Neben den hausinternen Leistungen betreut der Personalarztdienst auch die Mitarbeitenden externer Spitäler in personalärztlichen Belangen: UKBB, UPK, REHAB, sowie seit 2018 auch das IOB «Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel». Die Betreuung von externen Kliniken respektive deren Mitarbeitenden macht nun bereits knapp ein Drittel aller Konsultationen aus, was die zunehmende Bedeutung als regionaler Dienstleister aufzeigt. 

    Die Grippeepidemie 2018/2019 war von relativ kurzer Dauer und fast ausschliesslich durch Influenza A-Viren bedingt. Die Influenzapräventions-Kampagne wurde auch in der Saison 2018/2019 durch den Personalarztdienst geleitet, der auch primär für die Impfkampagne am Unispital Basel zuständig war. Die Durchimpfungsrate lag mit 28% (alle Spitalmitarbeitenden), wie in den beiden Vorjahren, auf stabil (leider) tiefem Niveau. Der Personalarztdienst unterstütze deshalb die Healthcare-associated Influenza Prevention Study – HaIP, eine Studie des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Basel, zur Erforschung der Möglichkeit einer Verbesserung der Influenzaprävention.

Qualität und Reflexion

Regelmässig fanden auch 2019 wieder zahlreiche Fallvorstellungen, ein Literaturclub, update Vorlesungen und die interprofessionelle Bearbeitung von CIRS-Fällen statt.

Teamanlässe

Wir erlebten ein tolles Sommerfest in der Sandoase am Rheindreieck, wie so häufig bestens organisiert von unserer Oberärztin Evelyn Zehnter. Im Dresscode «Hawai» gab es ein vielseitiges kulinarisches Angebot zu geniessen. Danach war die Bühne frei für unseren Stamm-DJ Mike Fischer. Erneut gelang es ihm alle auf die Tanzfläche zu locken, auf welcher bis spät in die Nacht ausgelassen getanzt wurde. Im Winter ging es dann in’s benachbarte Frankreich: «Verzaubernd und Kreativ» so lautete das Motto des diesjährigen Weihnachtsessens. In einer netten alten «Villa» in Saint-Louis gab es die verschiedensten Leckereien draussen und drinnen, in lockerer, ungezwungener Atmosphäre. Der kleine, feine, für uns eingerichtete Weihnachtsmarkt lud – auch bei kühlen Temperaturen – zu kurzweiligen Begegnungen ein. Der Zauberer Phillip Flint und die Künstlerin Heike Häfelinger sorgten für beste Unterhaltung in der weihnachtlich-dekorierten Scheune. Die Zeit verging wie im Flug, wir alle erinnern uns gerne an diesen schönen Abend. Ein besonderer Dank an Marlène Grouhel und Uta Engler, welche für uns diesen tollen Abend organisierten. 

Lehre, Fort- und Weiterbildung

Andrea Meienberg wurde im Jahre 2019 zum zweiten Mal der Lehrauftrag der medizinischen Fakultät der Universität Basel für Sonographie im Medizinstudium erteilt. In der Folge konnte, in enger Kooperation mit den Kliniken der Radiologie, der Notfallmedizin und der Klinik für Innere Medizin, der im Basler Curriculum aufgenommene obligatorischer Sonographiekurs für unsere Studentinnen und Studenten der Humanmedizin (1.MA) an der Universität Basel durchgeführt werden. Dieses Angebot ist ein eindeutiges Plus und stärkt die Attraktivität an der Universität Basel Medizin zu studieren. 

Auch die hausinterne Weiterbildung für unsere Assistenzärztinnen und -ärzte der Inneren Medizin konnte weiter standardisiert und verbessert werden. So haben diverse Assistenzärztinnen und -ärzte der Inneren Medizin eine einmonatige Ultraschall-Rotation auf der Medizinischen Poliklinik durchführen können und bei dieser Gelegenheit supervidierte Ultraschalluntersuchungen für ihren Fähigkeitsausweis sammeln können. Als zusätzliche flankierende Maßnahmen wurde eine neue Fortbildungsveranstaltung zum Thema Ultraschall, ins Leben gerufen. Seit 2019 ist Dr. Meienberg zudem Mitglied des Organisationskomitees für den Ultraschallkongress in Davos der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschallmedizin. 

Das Engagement von Dr. Andrea Meienberg in Lehre, Aus- und Weiterbildung steht auf einer fundierten Basis eigener Weiterbildung. Andrea Meienberg konnte ihren zweijährigen berufsbegleitenden «Master of Medical Education» (MME) mit der Diplomübergabe im März 2019 erfolgreich abschliessen. 

Andrea Meienberg organisiert und koordiniert für unsere Klinik unsere Lehraufgaben für den Studiengang der Humanmedizin: Examinatoren für OSCE-Prüfungen und Staatsexamen, Tutoren für den AP-Unterricht, Basisnotfallsonografiekurs und Gesprächsführungskurs, Schreiben und Revidieren von Prüfungsfragen und OSCE-Posten. 

Weiter unterrichten wir in den Modulen «vom Symptom zur Diagnose» und geben Vorlesungen in der Differentialdiagnose internistscher Erkrankungen im 6. Jahreskurs. Dr. Thilo Burkard organisiert und koordiniert die Vorlesungsreihe zur Inneren Medizin für Zahnmediziner und ist ausserdem als Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees der MedArt mit an der Ausgestaltung der wichtigsten Fortbildung des Universitätsspitals Basel beteiligt. 

Neben der Ausbildung unserer jungen angehenden Ärztinnen und Ärzte ist es uns sehr wichtig einen Beitrag für die Fortbildung unserer niedergelassenen Kollegeninnen und Kollegen zu leisten. Dr. Vera Freund und Dr. Andrea Meienberg organisieren unsere äusserst beliebte Veranstaltungsreihe «Gemeinsam vorwärts – Die Fortbildung für und mit Hausärztinnen und Hausärzten». Die Veranstaltung findet 4 Mal jährlich statt und wird jeweils von 50–80 Kolleginnen und Kollegen besucht. Die Resonanz ist ausgezeichnet. An dieser Stelle allen Kliniken, Ärzten und Ärztinnen des Unispitals Basel unser Dank für das aktive Mitwirken als Referentin und Referent.  
Damit wir den ärztlichen Nachwuchs auch im Spital optimal fördern können, ist es unerlässlich, dass auch die Ausbilder – in diesem Fall das ärztliche Kader - in ihrer Rolle als Lehrer geschult werden. Mit diesem Ziel wurde im 2019 von Dr. Andrea Meienberg in Zusammenarbeit mit PD Dr. Eliska Potlukova von der stationären Inneren Medizin ein «Faculty Development Programm» für das ärztliche Kader der gesamten Inneren Medizin ins Leben gerufen. Dr. Andrea Meienberg ist zudem Mitglied einer Arbeitsgruppe des SIWF, deren Ziel ist, Faculty Development Kurse schweizweit anzubieten.

Wissenschaft und Forschung

Prof. Mike Recher leistet hervorragende Arbeit im Bereich der Immundefizienz. Dank seines Einsatzes haben wir im Bereich der Immundefizienz ein Alleinstellungsmerkmal in der Nord-West-Schweiz. Prof. Recher leitet die klinische Immundefizienz-Sprechstunde und verbindet die klinische Arbeit mit hochrangiger Forschung und vice versum. Grundlagen-orientierte Projekte helfen die Erkrankungen besser zu verstehen. Mike Recher war bis Ende 2019 durch eine SNF Förderprofessur unterstützt und hat einen SNF-Folgeprojektgrant eingereicht. Mike Recher hat 2019 sieben wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Er hält Vorlesungen an der Universität Basel und an der ETH Zürich.

Die Forschung von Prof. Christoph Hess hat national und international Ausstrahlung und ist Garant für eine starke universitäre Positionierung der klinischen Immunologie. Das Labor von Christoph Hess wird mit kompetitiven Drittmitteln unterstützt, seine Arbeiten in international renommierten Fachzeitschriften publiziert und häufig zitiert. Im Rahmen der kürzlich lancierten Doppelprofessur von Christoph Hess mit der Universität von Cambridge findet bereits ein intensiver wissenschaftlicher Austausch in beide Richtungen statt. Sein Immunbiologie-Labor (DBM – Basel und CITIID – Cambridge) ist fokussiert auf translationale Fragestellungen der Lymphozytenfunktion. Ziel dieser Arbeiten ist es, Krankheiten, welchen eine immun-metabolische Dysregulation zugrunde liegt, besser zu verstehen. Die Forschungsgruppe konnte ihre eigenen und kollaborativen Arbeiten in herausragenden Fachzeitschriften publizieren (e.g. Nature Immunology, Science Signaling – Cancer Cell, Blood, American Journal of Transplantation). Nebst den laufenden kompetitiven Drittmitteln (SNSF Projektgrant, SNSF MHV Grant, SNSF MD PhD Grants, Gebert Rüf Stiftung, Krebsliga Schweiz) wurde Bojana Müller-Durovic ein Goldschmidt-Jacobson Grant der Universität Basel zugesprochen.

PD Dr. Christoph Berger untersucht in seinem Labor für Translationale Immunologie die Krankheitsentstehung einer Autoimmunerkrankung, welche die grossen Gefässe betrifft (Grossgefässvaskulitis). Dieses Projekt stützt sich u.a. auf die Basler Riesenzellarteriitis-Kohorte, welche seit 2011 gemeinsam mit den Kollegen der Rheumatologie geführt wird und schweizweit die grösste derartige Kohorte darstellt. Patienten werden dabei in einer prospektiven Beobachtungskohorte untersucht. Dies erbrachte bereits wichtige Erkenntnisse betreffend Diagnostik und Behandlung. Darauf aufbauend wird nun 2020 in Kollaboration mit den übrigen Universitätskliniken der Schweiz eine nationale Riesenzellarteriitis-Kohorte starten. Weiter interessiert das Team um Christoph Berger, wie es gelingen kann, die saisonale Grippeimpfung zu verbessern. Mit Unterstützung durch die Clinical Trial Unit leitet Christoph Berger seit 2017 eine prospektive Impfkohortenstudie, welche Erkenntnisse zur Verbesserung der Zusammensetzung des Impfstoffes liefern soll. Ein weiteres Ziel ist es die individuelle Impfantwort und den Einfluss wiederholter Impfungen auf das Immunsystem besser verstehen zu können. Die Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten hat Christoph Berger in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht (2019: sieben Publikationen, davon drei als Erst- oder Letztautor, Total 53 peer-gereviewte Artikel). Seit 2018 wird Christoph Berger durch zwei je dreijährige Forschungsgrants – der Uniscientia Stiftung und der FSRMM (Schweizerische Stiftung für die Erforschung vom Muskelkrankheiten) – unterstützt.

Dr. Thilo Burkard fokussiert sich mit seiner Arbeitsgruppe auf verschiedene Aspekte des Managements der arteriellen Hypertonie. Im Vordergrund standen in den letzten Jahren vor allem die Technik der Blutdruckmessung in der Praxis sowie neuartige Methoden zur 24 Stundenblutdruckmessung und -screening. Arbeiten zu diesem Thema konnten im «Hypertension» und im «Heart» prominent publiziert werden. Ein weiteres Interesse liegt im besseren Verständnis hämodynamischer und hormoneller Veränderungen bei Patienten mit neu diagnostizierter Hypertonie und inwieweit diese für individuelle Therapieanpassungen genutzt werden können. Hier sind Ergebnisse aus den entsprechenden Studien für 2020 zu erwarten. Besonders erfreulich in diesem Jahr war, dass unter Leitung von Prof. Weisser, Infektiologie, ein SNF Grant eingeworben werden konnte, um eine randomisiert, kontrollierte Studie zum Thema Blutdruckmanagement im ländlichen Afrika durchzuführen.

Kostenentwicklung und Ertrag - ökonomische Aspekte

Als Universitätsklinik ist es uns nicht nur ein Anliegen quantitativ produktiv zu sein, sondern für die gesamte Behandlung unserer Patientinnen und Patienten höchste Qualität zu garantieren. Im Spannungsfeld von Ertrags- und Kostenrechnungen wird dieser Anspruch in Zukunft mehr denn je eine grosse Herausforderung darstellen. Aufgrund der Unterdeckung im ambulanten Bereich ist es uns bewusst, dass auch wir unseren Beitrag für ein positives Betriebsergebnis des USB leisten müssen. Wir haben uns dieser Aufgabe von Beginn an gestellt und durch Reorganisationen in den Abläufen, Abbau von administrativen Aufgaben, Stelleneinsparungen und einer Steigerung der Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kosten gesenkt und den Ertrag gesteigert. Der Mehrwert der Klinik für Ambulante Innere Medizin für das USB ergibt sich auch aus ihrer Funktion als wichtige Eintrittspforte und Drehscheibe für Patientinnen und Patienten. Das Bemühen um eine vertrauensvolle Patientenbindung und die daraus resultierenden Patientenströme in andere Kliniken und Institute stellen einen Mehrwert für das gesamte USB dar. 

Drittmittel für Projekte, Nachwuchsförderung, Preise

Preise und Auszeichnungen

  • Thenral Socrates: Young Investigator Award, Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
  • A. Vischer: SIWF Teaching Award
  • A. Vischer: 3. Preis für Wissenschaftliche Präsentation, Tag der Klinischen Forschung, Universitätspital Basel

Drittmittel, Grants

  • Ch. Berger: FSRMM, CHF 189’000/3y, Polymylagie
  • Ch. Berger: Uniscientia, CHF 230’000/3y, In vitro Vaccination Model
  • Ch. Berger: Goldschmidt-Jacobson, CHF 435’000/3y, Repeated Influenza Vaccination
  • Th. Burkard (PI Prof. M. Weisser, Infektiologie): SNF, CHF 64’000, RCT- Treatment of Hypertension in Sub-Saharan Africa
  • Th. Burkard, Cardiovascular Research Foundation Basel, CHF 22’000 Hypertensive Heart Disease in Sub-Saharan Africa
  • Th. Socrates, Research Grant University Basel, CHF 80’000, Basel Postpartum Hypertension Registry
  • Ch. Hess: Swiss Cancer League, CHF 375’000, Immunometabolism of EBV Infection
  • C. Hess and 3 other PIs: Wellcome Trust, CHF 5’130’000, Immunogenetics in PID
  • B. Müller-Durovic, Goldschmidt-Jacobson Stiftung, CHF 435’000, Kynurenin metabolism in RA
  • M. Recher: SNF Förderprofessur, CHF 400’000/3y, RAG associated Immunodeficiency and Autoimmunity

Patente

  • Ch. Hess: IRP-mediated improvement of cell therapy 2019 (no. EP19192299.6)
  • M. Recher: Immunologically Discernible Cell Surface Variants for Use in Cell Therapy,Co-inventor

Spin-Offs

  • Ch. Hess: Hornet therapeutics; metabolic reprogramming of CAR T cells: raised 2019 USD 3’000’000 for proof-of-concept phase

Ausgewählte Publikationen

  • Christoph T Berger, Birke Rebholz-Chaves, Mike Recher, Tobias Manigold, Thomas Daikeler: Serial IL-6 Measurements in Patients With Tocilizumab-Treated Large-Vessel Vasculitis Detect Infections and May Predict Early Relapses. Annals Rheumatic Diseases. 2019; 78(7): 1012-1014.
  • Dimeloe S., P. Gubser, J. Loeliger, C. Frick, L. Develioglu, M. Fischer, F. Marquardsen, G. R. Bantug, D. Thommen, Y. Lecoultre, A. Zippelius, A. Langenkamp, C. Hess. Tumor-derived TGF-β inhibits mitochondrial respiration to suppress IFN-γ production by human CD4 T cells. Science Signaling 2019. 12, 599: eaav3334.
  • Burgener AV, Bantug GR, Meyer BJ, Higgins R, Ghosh A, Bignucolo O, Ma EH, Loeliger J, Unterstab G, Geigges M, Steiner R, Enamorado M, Ivanek R, Hunziker D, Schmidt A, Müller-Durovic B, Grählert J, Epple R, Dimeloe S, Lötscher J, Sauder U, Ebnöther M, Burger B, Heijnen I, Martínez-Cano S, Cantoni N, Brücker R, Kahlert CR, Sancho D, Jones RG, Navarini A, Recher M, Hess C. SDHA gain-of-function engages inflammatory mitochondrial retrograde signaling via KEAP1-Nrf2. Nat Immunol. 2019; 20(10): 1311-1321.
  • Vischer AS, Castelletti S, Syrris P, Bastiaenen R, Miles C, Akdis D, Denhaerynck K, Jacoby D, Saguner AM, Krahn AD, Behr ER, McKenna WJ, Pantazis A: Risk Score for the exclusion of arrhythmic events in arrhythmogenic right ventricular cardiomyopathy at first presentation. Int J Cardiol. 2019; 290(1): 100-105.
  • Krisai P, Vischer AS, Kilian L, Meienberg A, Mayr M, Burkard T. Accuracy of 24-hour ambulatory blood pressure monitoring by a novel cuffless device in clinical practice. Heart. 2019;105(5): 399-405.