Infektiologie & Spitalhygiene
Leitung Infektiologie & Spitalhygiene: Prof. Manuel Battegay / Leitung Bereich Medizin: Prof. Jürg Steiger  


Kennzahlen

2020 2019
Ambulante Patienten (Kontakte) 18'776 22'365
Beurteilung der medizinischen Qualität als «überragend & sehr gut» (ambulante Patienten) 88.4% 95.1%
Tarmedpunkte (teilstationär & ambulant) 763'000 878'000
Allgemeine Infektiologie (Konsilien) 4'338 5'017
Ambulante Patienten HIV-Sprechstunde 658 650
Gesamt Isolationstage 13'066 8'858
OPAT (Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy) 179 220

OPAT (Outpatient Parenteral Antimicrobial Therapy)

2020
179
2019
220

Allgemeine Infektiologie (Konsilien)

2020
4'338
2019
5'017

Das Jahr 2020 war nicht nur für die Infektiologie & Spitalhygiene sondern das ganze Universitätsspital Basel, die Schweiz und die Welt ganz durch die SARS-CoV-2/COVID-19-Epidemie und -Pandemie bestimmt. Im Bewusstsein, dass alle Kliniken und Stäbe des Universitätsspitals Basel in höchstem Masse gefordert waren und weiterhin sind, oblag es unserer Klinik, insbesondere im Bereich Infektionsprävention und -kontrolle, Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende möglichst gut zu schützen. Im klinischen Bereich bestand die Arbeit darin, Patientinnen und Patienten mit COVID-19 mit zu betreuen, infektiologisch-virologische Expertisen einzubringen sowie, wie in früheren Jahren, zur Betreuung von schwer kranken (nicht-COVID-19) Patientinnen und Patienten beizutragen. Seit Beginn der Pandemie sind Mitarbeitende unserer Klinik an verschiedenen Task Forces im Universitätsspital Basel beteiligt oder beratend in kantonalen, nationalen und internationalen Gremien vertreten – so bei SwissNoso, der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie oder der Swiss National COVID-19 Science Task Force (NCS-TF). Die Kernaufgaben entsprechend der letzten Jahre wurden weitergeführt, in praktisch unverminderter Intensität und Häufigkeit. Die Arbeit konnte nur Dank zusätzlich gesprochener Stellen und Mitarbeitenden aus anderen Kliniken bewältigt werden.

Highlights 2019

Noch wie nie zuvor basierten die Leistungen in Klinik, Lehre und Forschung auf einer gesamten Teamleistung, in der Infektiologie & Spitalhygiene und darüber hinaus im Universitätsspital Basel und anderswo. Wir verzichten daher bewusst darauf, einzelne Highlights 2020 hervorzuheben. Hier finden Sie den ausführlichen Klinik-Jahresbericht 2020, insbesondere über die Aufgaben im Rahmen der SARS-CoV-2/Covid-19-Epidemie.

Fakultäre und Klinikbeförderungen (alphabetische Reihenfolge)

  • Dr. Kai-Manuel Adam, Beförderung zum Stv. Oberarzt
  • Dr. Veronika Bättig, Beförderung zur Stv. Leiterin des Konsiliardienstes
  • Dr. Caroline Brüggemann, Erteilung der Doktorwürde
  • Dr. Aurélien Martinez, Beförderung zum Oberarzt
  • Dr. Yvonne Schmiedel, Beförderung zur Oberärztin (Hôpital du Jura, Delémont)
  • Prof. Sarah Tschudin Sutter, Übernahme Operative Leitung Abteilung Spitalhygiene
  • Dr. Matthias von Rotz, Beförderung zum Stv. Oberarzt
  • Prof. Maja Weisser, Beförderung zur Leiterin des Konsiliardienstes
  • Dr. Veronika Bättig, Beförderung Leiterin Stv. es Konsiliardienstes 

Prof. Andreas F. Widmer, wurde nach fast vier Jahrzehnten am 31. Januar 2021 emeritiert. Seine grossen Verdienste sind im Rahmen eines Abschiedssymposiums am 10. Dezember 2020 und in einer Laudatio gewürdigt worden. Andreas Widmer hat mit Intelligenz und Engagement sehr viel Neues bewegt und realisiert. Sein Wirken strahlte weit über das Universitätsspital Basel und die Stadt Basel hinaus. Er gründete visionär die Abteilung für Spitalhygiene, modernisierte sie stetig und setzte sich beispielhaft für Patientinnen und Patienten, Lehre und Forschung ein. Wir danken Prof. Andreas F. Widmer an dieser Stelle ganz herzlich.


Administration und Klinikmanagement/-controlling

  • Die Administration widmete sich den Kernaufgaben in Klinik, Lehre und Forschung, der Projektarbeit und im 2020 der SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie. Die Arbeiten mussten immer wieder neu priorisiert und an die aktuellen Gegebenheiten im Spital, die kantonalen Bedingungen und die Richtlinien des Bundes angepasst werden, zudem erfolgte die Arbeit im Rahmen der Unterstüng des Vice-Chairs im Leitungsteam der Swiss National COVID-19 Science Task Force und der Leitung der spitalinternen COVID-19 Task Force. Ein Hauptaugenmerk wurde 2020 auf eine optimale Stellenplanung gelegt. Im Bereich Klinikcontrolling galt es vor allem, bestehende Prozesse zu optimieren und neue USB-weite Technologien umzusetzen.

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SARS-CoV-2/COVID-19 – Verantwortungs- und Aufgabenübersicht

  • Infektionsprävention und -kontrolle
  • Klinische Arbeit für und Mitbetreuung von COVID-19-Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich 
  • Aufgaben für Vertragsspitäler und weitere Organisationen bei klinischen Aspekten, Infektionsprävention und -kontrolle
  • Gremienarbeit im Universitätsspital Basel, kantonal und national, im Universitätsspital Basel, insbesondere Task Force COVID-19, Arbeitsgruppe Therapien COVID-19, Arbeitsgruppe Impfungen COVID-19, Universitätsspital Basel. Beratungen der Universität Basel, Einsitz in Gremien des Kantons Basel-Stadt, kantonale Arbeitsgruppen COVID-19 (Stab, Alters- und Pflegeheime, Vertragsspitäler), Nationale Arbeitsgruppen (Swiss National COVID-19 Science Task Force, Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für SSI Guidelines, SwissNoso, Arbeitsgruppen Medikamente und Impfen des Bundesamtes für Gesundheit.

COVID-19 Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitätsspital Basel

Die Medienpräsenz verschiedener Mitarbeitenden der Infektiologie und Spitalhygiene, wie Vieler am Universitätsspital Basel, in verschiedenen Formaten wie Radio, Fernsehen, Print- und Onlinemedien, z.B. SRF Arena, NZZ, Tamedia, SRF Puls, SRF Tagesschau oder SRF 10vor10 war ausserordentlich und führte zu einem Anstieg der Fragen aus der Öffentlichkeit per E-Mail und Telefon an unsere Exponenten. Ebenfalls wurden Exponenten unserer Klinik für weitere Vorlesungen und Vorträge angefragt, um über SARS-CoV-2/COVID-19 zu informieren. Ausgezeichnet werden wir unterstützt durch den Medien- und Kommunikationsdienst des Universitätsspitals Basel, der Universität Basel und der Swiss National Covid-19 Science Task Force.

Spitalhygiene, Infektionsprävention und -kontrolle, Universitätsspital Basel
Zentral ist seit Beginn der Epidemie die Erstellung und fortlaufende Anpassung der Konzepte und Richtlinien zur Infektionsprävention und -kontrolle im Umgang mit SARS-CoV-2/COVID-19 sowie deren Umsetzung und die Konzeptionierung und Betreuung der COVID-19-Kohortenstationen. Dies erfolgt in intensiver Zusammenarbeit mit Klinikvertretern im Rahmen der COVID-19 Task Force des Universitätsspitals Basel und im engen Austausch mit dem Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt. In diesem Rahmen erfolgt auch die Schulung von Mitarbeitenden im Universitätsspital Basel. Ebenso steht das Team der Abteilung Spitalhygiene seit Beginn Februar 2020 anderen Teams zur Seite, Massnahmen konkret in deren Kliniken und Abteilungen zu adaptieren. Alleine diese Arbeit beschäftigt mehrere Mitarbeitende der Abteilung. Das COVID-19 Epidemie-Handbuch beschreibt im Detail die Massnahmen zur Abklärung und zum Management von Patienten und Mitarbeitenden mit Verdacht auf, oder bestätigter, SARS-CoV-2-Infektion sowie die allgemeinen Massnahmen zum Schutz aller Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden während der Pandemie. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde das Handbuch seit Beginn der Epidemie allen Vertragsspitälern, allen interessierten Spitälern, Gesundheitseinrichtungen und der breiten Öffentlichkeit auf der Website unserer Klinik zur Verfügung gestellt. 

Die Belastung des Universitätsspitals Basels im Rahmen der SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie zeigt sich u.a. im deutlichen Anstieg der Anzahl Isolationen und Isolationstage von 1'228 Isolationen und 8’858 Isolationstagen im Jahr 2019 auf 1’679 Isolationen und 13’066 Isolationstage im Jahr 2020. 

Um dem Beratungsauftrag seitens des Universitätsspitals Basel, aber auch der Vertragsspitäler und -partner (Universitäres Alterszentrum Felix Platter, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, REHAB Basel – Klinik für Neurorehabilitation und Paraplegiologie, Rettung Basel-Stadt, Bethesda Spital Basel, Merian Iselin Klinik, Rennbahnklinik) nachzukommen, hat die Abteilung die Präsenzzeiten und Pikettdienste der Fachexperten für Infektionsprävention und Berater für Infektionsprävention stetig ausgebaut. Zuletzt wurde die Arbeit auf ein Zwei-Schichtsystem und eine Wochenendabdeckung ausgeweitet. Gemeinsam mit dem Ärzteteam der gesamten Infektiologie & Spitalhygiene wurden Anfragen zu Infektionspräventions- und Kontrollmassnahmen rund um die Uhr bearbeitet und Abteilungen bei der Umsetzung dieser intensiv begleitet. 

Ein weiteres wichtiges Element unserer Tätigkeit im letzten Jahr waren Fortbildungen und Schulungen von neuem Personal. Viele Mitarbeitende, die zur Bewältigung der Krise spitalweit rekrutiert wurden (unter anderem Mitarbeitende anderer Spitäler, Soldaten, Zivildienstleistende und Studierende), wurden im Umgang mit den wichtigsten Hygienemassnahmen geschult. 

Konsiliardienst, Universitätsspital Basel 

Die SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie hat auch die Arbeit im infektiologischen Konsiliardienst stark geprägt. Zusätzlich zu den allseitigen Konsil-Leistungen erfolgte eine interdisziplinäre, COVID-19-spezifische Zusammenarbeit u.a. mit der Inneren Medizin, Notfall- und Intensivstation und Pneumologie. Ein wichtiger Teil dieser Zusammenarbeit waren tägliche gemeinsame Fallbesprechungen aller hospitalisierten COVID-19-Patientinnen und Patienten, sowohl auf der Kohorten-, wie auf der Intensivstation. Im Fokus standen Therapie-Indikation, Wahl der Medikamente und Prüfung der Interaktionen. Dabei war es in der ersten Welle die grösste Herausforderung, die Richtlinien im Haus zeitnah anhand der neuesten Publikationen anzupassen. 
Es erfolgte entsprechend der Klinik eine ambulante Nachkontrolle von schwer an COVID-19 erkrankten Patienten. Erfreulicherweise konnte der infektiologische Konsiliardienst trotz der SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie im 2020 weitgehend aufrechterhalten werden. Sichtbar ist, dass die Anzahl der Konsilien im 2. Quartal, vor allem während der ersten COVID-19-Welle, am USB zurückgegangen ist. Dies erfolgte parallel zur Reduktion von elektiven Eingriffen, was sichtbar ist am relativen Rückgang von Konsilien auf chirurgischen Stationen. Der Rückgang betrifft in erster Linie Folgekonsilien, aber auch interdisziplinäre Visiten und interdisziplinäre Fallbesprechungen. In den nachfolgenden Quartalen liegt die Anzahl Konsilien wieder im Bereich der letzten Jahre. 
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Betreuung komplexer Patienten am Universitätsspital Basel nimmt weiterhin einen hohen Stellenwert ein, so bei der Behandlung von opportunistischen Infektionen, bei Stammzell- und Solidorgan-transplantierten Patienten, im Rahmen des Interdisziplinären Muskuloskelettalen Infektions-Kolloquiums (IMSIK), bei Fremdkörperinfektionen oder im Rahmen der Interdisziplinären Fallkonferenz (IFK) für Lungeninfektionen.

Zentrum für muskuloskelettale Infektionen

Das 2019 gegründete Zentrum für muskuloskelettale Infektionen zeigt im 2020 ein weiteres Wachstum. Die stationären Fälle nahmen innerhalb eines Jahres um über 30% zu. Die ambulante orthoinfektiologische Sprechstunde wurde um das 3-fache erweitert, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Transplantationsinfektiologie und ambulante Infektiologie

Am Universitätsspital Basel beteiligt sich das Team der Infektiologie & Spitalhygiene an der Betreuung transplantierter Patientinnen und Patienten. Wir nehmen an den zweimal wöchentlich stattfindenden Visiten auf der Isolierstation und auf der Medizin teil und werden regelmässig konsiliarisch bei meist komplexen Situationen beigezogen. Im Jahr 2020 war auch bei den Patienten nach Transplantation die SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie relevant. Die Weisungen im Kontext der Organspende, Präventionsmassnahmen, Isolationsdauer und die Behandlung wurden diskutiert und laufend angepasst. 

2020 konnten wir weitere Patientinnen und Patienten in unserer multizentrischen klinischen Phase I/II Studie behandeln, welche die Machbarkeit und Sicherheit der zellulären Therapien zur Behandlung viraler Infektionen prüft.

Konsultationen ambulante infektiologische Sprechstunde

Im Jahr 2020 zeigten sich deutliche Auswirkungen der SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie. Aufgrund der bundesrätlichen Vorgaben einerseits und der Priorisierung der Ressourcen der Klinik andererseits, wurden während der ersten Welle (Frühjahr/Sommer 2020) Konsultationen in der ambulanten Sprechstunde auf das absolute Minimum beschränkt. Dies wurde mit einer ausführlichen telefonischen/E-Mail Beratung der zuweisenden Ärztinnen und Ärzte sowie einer Delegierung von Nachkontrollen an Hausärztinnen und Hausärzte und Zuweisende erreicht. Dies führte insbesondere im März und April zu einem deutlichen Rückgang der Konsultationen. Dieser Rückgang wurde bis zu einem gewissen Grad im 2. Halbjahr 2020 durch die Nachkontrolle stationär behandelter COVID-19-Patienten kompensiert, was sich entsprechend in der Statistik niederschlägt. In der Summe führt dies hinsichtlich der Erstkonsultationen sogar zu einer Zunahme gegenüber 2019.

Ambulante intravenöse Antibiotikatherapie (OPAT)

Im Jahr 2020 zeigte sich wegen der Corona-Epidemie ein Rückgang der mit ambulant intravenöser Antibiotikatherapie behandelten Patienten. Im Laufe des Jahres nahm die Zahl entsprechend dem Verlauf der Epidemie wieder zu.

HIV-Sprechstunde  

Im Jahr 2020 ist die Anzahl der am Basler Zentrum der Schweizerischen HIV Kohortenstudie (Swiss HIV Cohort Study, SHCS) betreuten Patientinnen und Patienten erneut angestiegen. Von allen in der SHCS am USB betreuten Patientinnen und Patienten sind 98% antiviral therapiert. Von diesen weisen 95% eine supprimierte Viruslast auf. Ein guter Teil der 2%, welche nicht therapiert sind, gehören zu den sogenannten Long-term Non-Progressern, d.h. es besteht für viele Jahre, auch ohne Therapie, keine Progression mit normalen CD4-Werten. Seit 2018 bieten wir in unserer Sprechstunde, als zusätzliche Möglichkeit der Prävention einer HIV-Infektion, eine Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) an. 

Spitäler, Kliniken und Praxen mit einer institutionalisierten Zusammenarbeit
Bethesda Spital, Bürgerspital Basel, Hôpital du Jura Delémont, Kantonsspital Aarau, Kan-tonsspital Bruderholz, Merian Iselin Klinik für Orthopädie und Chirurgie, Praxisklinik Rennbahn, Rehab Basel, Sanität Basel, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER, Dr. Lucas Sponagel, Praxisgemeinschaft Warteckhof, Chronic Diseases Clinic Ifakara, Ifakara/Tansania, Swiss Tropical & Public Health Institute, Basel.

COVID-19 Lehre und Forschung

Wissenschaftlich konnte unsere Klinik im Jahre 2020 zu verschiedensten Projekten beitragen. Bereits sehr früh, am 7. Februar 2020, veröffentlichten wir einen Viewpoint im Swiss Medical Weekly, der internationale Beachtung fand, über die Über- und Unterschätzung, respektive richtige Einschätzung der Case Fatality Rate einer SARS-CoV-2-Infektion. Weitere Publikationen beschrieben unter anderem klinische Bilder, diagnostisch-therapeutische Prozesswege, neue Diagnostik, Therapiemodalitäten und deren Pharmakologie, Infektionsprävention und Transmissionsketten.

Die wissenschaftlichen Leistungen der verschiedenen Forschungsgruppen im Departement Biomedizin (Infektion Biology, Applied Microbiology Research), im Departement Klinische Forschung (Infektionsepidemiologie, HIV-Pharmakologie, International HIV-Care im Rahmen der Afrika-Kooperationen des Universitätsspitals Basel und Western-Eastern European Partnership Initiative (WEEPI) sind im ausführlichen Klinik-Jahresbericht 2020 detaillierter beschrieben. Die Publikationen mit Klinikbeteiligung ersehen Sie in der umfangreichen Liste der Publikationen.

Ausblick 2021

Auch das Jahr 2021 wird durch COVID-19 bestimmt werden. Dies gilt insbesondere für unsere Klinik, denn auch wenn mit den Impfungen zusehends eine schrittweise Normalisierung erfolgen sollte, werden die nächsten 1-2 Jahre durch nach wie vor verstärkte Massnahmen im Bereich Infektionsprävention und –kontrolle wie der ambulanten Mitbetreuung von COVID-19-Patienten bestimmt werden. 

Im Rahmen der SARS-CoV-2/COVID-19-Epidemie und -Pandemie, wie auch des NCCR-Projekts AntiResist sowie des Projektes International HIV-Care im Rahmen des USB Engagements in Afrika, werden auch grössere Forschungsprojekte weiterbearbeitet werden. 

Im personellen Bereich übernimmt nach der Emeritierung von Prof. Andreas F. Widmer Frau Prof. Sarah Tschudin Sutter per 1. Februar 2021 die Leitung der Abteilung Spitalhygiene und gleichzeitig die Verantwortung als Stv. Chefärztin der Klinik für Infektiologie & Spitalhygiene. Prof. Maja Weisser wird per 1. Quartal 2021 zur Leitenden Ärztin des Konsiliardienstes befördert. Die stellvertretende Leitung des Konsiliardienstes wird von Dr. Veronika Bättig übernommen.

Ausgewählte Publikationen

  • A. Aguilar-Bultet L, et al./Tschudin Sutter S. Identification of a cluster of Extended-Spectrum Beta-Lactamase producing Klebsiella pneumoniae sequence type 101 iso-lated from food and humans. Clin Infect Dis. 2020. 
  • Amstutz A et al. / Labhardt ND. Switch to second-line versus continued first-line an-tiretroviral therapy for patients with low-level HIV-1 viremia: An open-label randomized controlled trial in Lesotho. PLoS Med. 2020.
  • Kuehl R et al. / Soriano A; International Staphylococcus aureus collaboration study group and the ESCMID Study Group for Bloodstream Infections, Endocarditis and Sepsis. Defining persistent Staphylococcus aureus bacteraemia: secondary analysis of a prospective cohort study. Lancet Infect Dis. 2020.
  • Leuzinger K et al. / Hirsch HH. Epidemiology of Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 Emergence Amidst Community-Acquired Respiratory Viruses. J Infect Dis. 2020. 
  • Marzolini C et al. / Sendi P. Effect of Systemic Inflammatory Response to SARS-CoV-2 on Lopinavir and Hydroxychloroquine Plasma Concentrations. Antimicrob Agents Chemother. 2020.